FC Untererthal - SG Oerlenbach/Ebenhausen 3:4 (2:1). Tore: 1:0 Lukas Tartler (12.), 2:0 Henrik Diener (43.), 2:1 Sebastian Hüfner (45.+3, Eigentor), 2:2 Frank Schmitt (48.), 2:3 Joachim Hofmann (50.), 2:4 Matthias Dees (54.), 3:4 Henrik Diener (60.). Rot: Simon Seidl (33., Oerlenbach). Gelb-Rot: Andreas Ermisch (85., Untererthal). Einen ganz wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft in der Kreisklasse landete die SG Oerlenbach/Ebenhausen in Unterthal. Dabei hatte es für den Spitzenreiter lange nicht nach einem Sieg ausgesehen. Der FC führte in der ersten Halbzeit schon 2:0; Oerlenbachs Torwart Simon Seidl war in der 33. Minute wegen Handspiels außerhalb des Strafraums vom Platz geflogen. Zuvor hatte Lukas Tartler nach einem Pass aus dem Mittelfeld mit links das 1:0 für Unterthal erzielt. Und das, obwohl der Winkel zum Tor sehr spitz erschien. Noch ein weiteres Mal präsentierte sich die Abwehr der in der Spielanlage reiferen Oerlenbacher nicht auf der Höhe. Sebastian Hüfner spielte einen Traumpass auf eben jenen Tartler; der wollte den Ball am herausgeeilten Simon Seidl vorbeilegen: Handspiel und Rot für den Keeper. Der folgende Freistoß brachte nichts ein, dafür ein Untererthaler Angriff kurz vor der Pause: Ein Einwurf von Markus Schäfer erreichte Mathias Tartler, der querlegte; Henrik Dierner schob zum 2:0 ein. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte nicht Sebastian Hüfner kurz vor der Pause nach einer Freistoß-Flanke von Dominik Röhner ins eigene Tor geköpft - Anschluss für Oerlenbach. Der Spitzenreiter zeigte dann trotz Unterzahl nach der Pause eine Hammer-Reaktion. Erst köpfte Frank Schmitt nach Flanke von Joachim Hofmann den Ausgleich gegen chaotische Untererthaler; dann stand Letzterer nach Einwurf von Daniel Franz frei und vollendete zur Führung. Zwei Tore in drei Minuten und es kam noch schlimmer für Untererthal. Daniel Franz setzte einen Schuss an den FC-Pfosten; Matthias Dees staubte ab: 2:4 Untererthals Informant Sven Röthlein ärgerte sich mächtig über die Schlafeinlage seiner Mannschaft. Ihr gelang der Anschluss, als Henrik Diener ein Zuspiel von Mathias Tartler über die Linie drückte. Aber danach gab es keine Chancen fürs Heimteam mehr.