FC Fuchsstadt - FSV Krum.
Der FC Fuchsstadt (3./39 Punkte) ist dicker denn je im Geschäft um die begehrten Ränge eins und zwei in der Bezirksliga. Mit Bravour erledigte man die Aufgabe in Rödelmaier (3:1) und kam auch im Pokal beim Kreisligisten Rannungen (4:0) souverän eine Runde weiter. Gleichzeitig nahm man mit einem Zwinkern Notiz von den Patzern der Ligaführenden aus Unterpleichfeld und Oberschwarzach. Jetzt trennen vier Punkte die Fuschter von der Tabellenspitze, bei einem Spiel weniger. Vor der Heimpartie gegen den FSV Krum (11./22 Punkte) kann FC-Coach Dirk Züchner gelassen bleiben. "Wir schauen uns das alles ruhig an, konzentrieren uns auf das jeweils nächste Spiel und wollen möglichst viele Punkte holen."

Mit dem Aufsteiger reist ein Team zum Kohlenberg, welches am Osterwochenende auf sich aufmerksam machte.
Zunächst trotzte man Spitzenreiter Unterpleichfeld ein 0:0 ab, um zwei Tage später mit dem 2:0-Auswärtssieg beim TSV Forst die Abstiegsränge zu verlassen. Auswärts spielt die Truppe aus dem Landkreis Haßberge scheinbar sowieso lieber. 16 von bisher 22 Punkten holte die Elf von Spielertrainer Marco Mahler in der Fremde. Dirk Züchner stuft den Gegner als gefährlich ein: "Krum hat schon im Hinspiel guten Fußball gespielt. Die Liga ist sowieso ausgeglichen, es gibt keine leichten Spiele, doch natürlich versuchen wir, auch diese Partie zu gewinnen, indem wir genauso konzentriert zur Sache gehen wie zuletzt." Beim Sieg in Rödelmaier bescheinigte Fuchsstadts Trainer seiner Truppe wie auch im Pokal eine geschlossene Mannschaftsleistung. "Das zeigt die gute Einstellung der Spieler, die auch die kurzfristigen Ausfälle gut kompensiert hat." Gegen Krum sind Marcel Plehn, Harald Baier und auch Tobias Bold wieder mit von der Partie.

SV Riedenberg - SV-DJK Oberschwarzach.
"Wir zollen dem Gegner Respekt. Es ist eine junge und dynamische Mannschaft. Nichtsdestotrotz wollen wir die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen und die drei Punkte holen." Die Worte von Rüdiger Klug, dem Trainer des SV Riedenberg (5./35 Punkte), dürften für den Gegner - und der ist immerhin der Tabellenzweite - wie eine Drohung klingen. Der SVR ist nach zwei Auftaktpleiten im Jahr 2016 wieder da. Zwar kam man jüngst beim FC Gerolzhofen nicht über ein 1:1 hinaus, musste sich dies aber selbst aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung zuschreiben. "So viele Konterchancen hatten wir in den Spielen zuvor zusammen nicht. Auswärts ist ein Punkt zwar nicht schlecht, aber dieses Spiel mussten wir gewinnen", ärgerte sich Klug. "Jetzt gehen wir motiviert in die Begegnung gegen den Tabellenzweiten. Das wird ein interessantes Match, aber ich bin zuversichtlich". Im Hinspiel (0:3) war man vom Ergebnis her zwar chancenlos, doch mussten die Grün-Weißen ersatzgeschwächt antreten. "Dennoch war die Niederlage in der Form unnötig", fand Klug und hofft auf Revanche gegen das Team um das Spielertrainer-Duo Simon Müller und Alexander Greß. Diese verpassten vor Wochenfrist durch eine 0:1-Niederlage im Steigerwald-Derby gegen den FC Geesdorf das Heranrücken an Spitzenreiter Unterpleichfeld. Der SV-Kader dürfte am Wochenende wieder Verstärkung in Person von Christoph Mathes bekommen, während hinter den Einsätzen von Dominik Fröhlich, Fabian Seuring sowie James Galloway kleinere Fragezeichen stehen.

TSV Unterpleichfeld - TSV Münnerstadt.
Für den TSV Münnerstadt (4./39 Punkte) führt die Reise zum TSV Unterpleichfeld (1./44) und damit zum unangefochtenen Ligaprimus. "Wir freuen uns auf das Duell. Im Moment sind wir der Herausforderer, was uns ganz gut gefällt", sieht TSV-Trainer Adrian Gahn seine Truppe in der Rolle des Jägers. Dass der Gegner trotz seiner jüngsten Ergebnisflaute (drei Remis in Serie) über große Qualität verfügt, dessen ist sich Gahn sicher. "Dass sie jetzt das Tor ein paar Mal nicht getroffen haben, ist aus der Ferne schwer zu bewerten, aber wir haben im Hinspiel schon ein tolles Match zwischen beiden Mannschaften gesehen, bei dem Unterpleichfeld eine Chance genutzt hat und wir leider nicht." 0:1 endete die Partie damals. Bereits zwölf Mal blieben die Schützlinge von Trainer Thomas Redelberger ohne Gegentreffer und kassierten in 21 Saisonspielen nur zwölf Tore. "Wir dürfen nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern wollen mit breiter Brust auftreten, mutig in den Zweikämpfen sein. Vorne haben wir so viel Qualität, dass wir zu Torchancen kommen, da bin ich guter Dinge", ist Gahn optimistisch.
An Ostern bereiteten die Münnerstädter ihren Fans gegen Wiesentheid große Freude. Mit 4:0 fertigte man einen Rivalen um die vorderen Plätze ab. Gegen Dampfach verpasste man einen weiteren Dreier. Für das Spitzenspiel in Unterpleichfeld sind die Einsätze von Julian Göller und Patrick Schießer allerdings noch fraglich.