FC Fuchsstadt - TSV Unterpleichfeld (Samstag, 16 Uhr)

Nachlegen heißt es für den FC Fuchsstadt (11./32) im Heimspiel gegen den TSV Unterpleichfeld (9./34), den man mit einem Sieg in der Tabelle überholen könnte. Es wäre eine Veredelung des 1:0-Auswärtserfolges in Lengfeld, der für die Füchse erst der zweite Auswärtsdreier in der Fremde war. "Ein Erfolg gegen Unterpleichfeld wäre eminent wichtig. Wir haben uns ein bisschen Luft verschafft, sind aber noch nicht in Sicherheit", mahnt Fuchsstadts Coach Martin Halbig,

Mit der Darbietung seiner Truppe in Lengfeld war er zufrieden: "Läuferisch und kämpferisch hat alles gepasst. Lediglich die Konter hätten wir besser ausspielen müssen. Wir müssen uns für den Aufwand, den wir betreiben, mehr belohnen. Gerade in der Offensive geben wir die Bälle in aussichtsreicher Position teilweise zu einfach her. Das wollen wir gegen Unterpleichfeld besser machen."

Der Kontrahent aus dem Landkreis Würzburg hatte vergangene Woche Punktspielpause, weil man im Pokal beim Bezirksligisten TSV Lohr anzutreten hatte und sich dort mit einer überraschend deutlichen 0:4-Niederlage sang- und klanglos aus dem Wettbewerb verabschiedete.

Im letzten Punktspiel ergatterte das Team von Trainer Thomas Redelberger, für den die nächsten beiden Partien richtungsweisend sind, einen beachtlichen Auswärtszähler beim Tabellenzweiten Alemannia Haibach (2:2).

Gegner ist wohlbekannt

Halbig: "Wir kennen Unterpleichfeld in- und auswendig. Es wird, wie immer gegen sie, ein kampfbetontes und enges Spiel. Ich erwarte das gleiche Engagement wie zuletzt, dann ist wieder was möglich für uns."

Im Hinspiel mussten die Schwarz-Roten, trotz einer guten Vorstellung, mit einer 1:2-Niederlage vom Platz. Sie haderten mit einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen. Diesmal soll auf dem Kohlenberg der Spieß umgedreht werden.

Nach abgelaufener Sperre kehrt Philipp Pfeuffer ins Team zurück, in dem Lukas Baldauf bis auf Weiteres fehlen wird. Er ist studienbedingt ab sofort in Magdeburg und nur unregelmäßig in der Heimat präsent. Ansonsten kann Halbig trotz kleinerer Wehwehchen auf die gleiche Truppe wie zuletzt zurückgreifen. Auch Sohnemann Dominik ist mit von der Partie. "Er ist zwar nicht hundertprozentig fit; aber alleine seine Präsenz auf dem Platz ist für uns ungemein wertvoll."