SpVgg Greuther Fürth II - FC 05 Schweinfurt (Dienstag, 18.30 Uhr)

Tobias Strobl hat richtig Bock auf dieses Spiel. Weil zum einen seine Mannschaft am Samstag beim 5:1-Erfolg über den TSV Rain/Lech eine überzeugende Vorstellung geboten und damit die richtige Antwort auf das Remis in Buchbach (1:1) gegeben hat. Und weil der nächste Gegner für attraktiven Fußball steht. "Fürth will mitspielen. Das ist eine sehr junge Mannschaft, die vieles fußballerisch lösen, den Ball und die Kontrolle haben will. Das fasziniert mich", schwärmt der 33-Jährige regelrecht über die Bundesliga-Reserve.

Was bei den Mittelfranken noch nicht so passt, das sind die Ergebnisse. Am Freitag setzte es eine empfindliche 0:5-Klatsche gegen die SpVgg Bayreuth, zum Saisonauftakt reichte es immerhin zum Punktgewinn beim 1:1-Remis gegen den TSV 1860 Rosenheim. Verzichten müssen die 05er weiter auf Lukas Billick, für den Tim Kraus parat steht. Weitere Änderungen schließt Strobl nicht aus, ohne die Rotationsmaschine anzuwerfen, auch wenn die Belastung in diesen Tagen hoch ist. "Fußball ist halt Ergebnissport", weiß der FC-Trainer. Erst recht in Schweinfurt.

Fürth ist eine der kürzesten Anreisen in dieser Saison, aber auch bei längeren Trips wird der FC 05 keine Übernachtung vor dem Spieltag einplanen. "Unterhaching ist auch schon zu Auswärtsspielen geflogen, aber selbst als Profiverein müssen wir die Kosten im Blick behalten", weiß Strobl. Der ist schon zufrieden, wenn Busfahrer Norbert Kleider eineinhalb Stunden vor Anpfiff am Stadion ist. "Dann ist genügend Zeit für unsere Abläufe."