ESC Dorfen - Kissinger Wölfe 4:3 n.V. (2:1, 1:0, 0:2, 1:0).

Trotz Rückstand wurde aus Dorfen ein Zähler mit an die Saale gebracht, doch zum erhofften Premierensieg in dieser Bayernliga-Saison sollte es auch im sechsten Anlauf nicht reichen. Zudem war ein Verletzter zu beklagen - kein Spieler, sondern mit Michael Rosin der an der Bande stehende Vereinsboss, der Mitte des ersten Drittels einen Puck ins Gesicht bekam und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Eispiraten zeigten sich gut erholt von ihrer 0:10-Schlappe vom Freitag in Passau und gingen durch Tomas Vrba in Führung. Ab Mitte dieses ersten Spielabschnitts nahm die Partie richtig Fahrt auf mit guten Bad Kissingen Gelegenheiten für Anton Seewald, Anton Zimmer, Pascasl Kröber und Eugen Nold, die Dorfens Goalie Andreas Tanzer allerhand abverlangten. Umso überraschender legten die Oberbayern durch Martin Saluga das 2:0 nach, ehe aus dem Bully heraus Matthias Kohl verkürzte. Zu Beginn des Mitteldrittels stand Wölfe-Schlussmann Benni Dirksen im Brennpunkt, auf der anderen Seite parierte Tanzer gegen Wölfe-Spielertrainer Nemirovsky und Zimmer. In einem spielerisch sehr ansprechenden Schlagabtausch ließ ein Treffer dank zweier klasse Torhüter bis 49 Sekunden vor der erneuten Pause auf sich warten. Allerfeinstes Überzahlspiel krönte Saluga mit dem 3:1 für den ESC.