Das Dreikönigsturnier des SV Römershag zum Jahresbeginn ist im Altlandkreis Bad Brückenau der Zuschauermagnet schlechthin. "Diese hochklassige Turnierserie gehört mittlerweile zum jährlichen Pflichtprogramm für viele Mannschaften, um sich im sportlichen Wettstreit zu messen", sagt Dieter Seban, Dritter Bürgermeister der Stadt Bad Brückenau und Ortssprecher von Römershag. "Die Qualität des Turniers zeigt sich aber nicht nur an der großen Teilnehmerzahl, sondern auch an dem großen Einzugsbereich weit über den Landkreis hinaus."

Veranstalter des Dreikönigsturniers ist von Beginn an der SV Römershag, der nun schon zum 37. Mal eine wahre Mammutaufgabe mit Bravour meistert. "Der SV Römershag leistet in der für einen Sportverein so wichtigen Jugendarbeit eine vorbildliche Funktion, um unseren Kindern und Jugendlichen sportliche Heimat und Orientierung zu geben. Der Erfolg dieser Bestrebungen ist auch in diesem Turnier zu sehen, welches für den Verein eine wichtige Stütze bei der Finanzierung seiner Leistungsangebote darstellt", so Seban weiter. Für die Organisation und den reibungslosen Ablauf sorgt eine Heerschar von freiwilligen Helfern.

Der Budenzauber in Römershag kombiniert seit einigen Jahren Elemente aus dem Futsal mit dem klassischen Hallenfußball ursprünglicher Prägung. Eine Umfrage unter den Teilnehmern hatte ergeben, dass die Mannschaften den kompletten Umstieg auf Futsal noch nicht möchten. Gespielt wird allerdings schon seit ein paar Jahren mit dem kleineren Futsalball. Grätschen sind grundsätzlich verboten - eine eiserne Regel, die sich längst bewährt hat. Bei den Erwachsenen wird mit einem Torwart und vier Feldspielern gekickt. Auf der Gegengeraden zur Zuschauertribüne wird mit Bande gespielt, auf der Seite der Tribüne der Ball nach Überschreiten der Seitenlinie eingekickt. Der Torwart darf den Ball über die Mittellinie spielen, darf diese aber selbst nicht überschreiten.