SV Riedenberg - 1. FC Geesdorf (Sonntag, 15 Uhr)
Viel Zeit zum Beine hochlegen hatten die Jungs vom SV Riedenberg nach der nervenaufreibenden Saison inklusive Relegationsmarathon nicht. Nach kurzer Vorbereitungsphase trifft die Elf um Trainer Marius Kubo am ersten Spieltag mit dem FC Geesdorf auf einen knackigen Kontrahenten. Den sieht der SV-Übungsleiter nicht nur wegen der Neuzugänge in der Tabelle am Ende ziemlich weit vorne. "Sie waren ja letzte Saison schon nicht so schlecht und haben sich nochmal ordentlich verstärkt." Da wäre zum Beispiel Fazdel Tahir, der in der vergangenen Runde beim Würzburger FV immerhin auf 17 Bayernliga-Einsätze kam, oder Offensivmann Markus Pfeufer vom TSV/DJK Wiesentheid. Aber auch in der Rhön hat man seine Hausaufgaben gemacht und einige qualitativ gute Akteure an Land gezogen, von denen die beiden torgefährlichen Ex-Bad Brückenauer Marcel Gebhart und Kevin Lormehs sowie der aus Kothen gekommene Paul Konopka wohl die besten Chancen auf einen Startelfplatz haben. Mit Marcel Schöppach steht ein weiterer Neuzugang wegen möglicher Vaterfreuden auf der Kippe.

TSV Gochsheim - FC Thulba (Sonntag, 15 Uhr)
2009 kickte der FC Thulba letztmals in der Bezirksliga, jetzt sind die Frankonen wieder zurück und treten zum Auftakt beim TSV Gochsheim an, der 2015 selbst aus der Bezirksliga abstieg. Großes spielerisches Potenzial hat die Mannschaft vom Trainer-Duo Dominik Ruh und Stefan Riegler zweifelsfrei, weswegen nicht wenige die Gochsheimer zu den Topteams zählen. Nach einer ordentlichen Vorbereitung wollen die Frankonen auch eine Etage höher ihre Klasse zeigen. Infos über Gegner Gochsheim hat sich Kleinhenz genügend eingeholt und weiß, dass der TSV gerade in der Spitze mit Daniel Meusel, Yannick Sprenger sowie Nico Kummer stark besetzt ist. FC-Spielertrainer Victor Kleinhenz: "Die Statistik zeigt aber auch, dass sie das ein oder andere Tor zu viel kassiert haben, da wollen wir ansetzen. Die gegnerische Offensive in Schach halten und deren Verteidigung mit diszipliniertem Spiel vor Probleme stellen. Wir sind in jedem Fall in positiv aufgeregter Stimmung." Aktuell sieht der FC-Coach 15 bis 16 Mann für die Startelf in Frage kommend. "Da sind viele 50:50-Entscheidungen dabei".

TSV Münnerstadt - TSV Knetzgau (Sonntag, 15 Uhr)
"Das wird keine einfache Geschichte. Knetzgau ist spiel- und kampfstark. Die fahren nach Münnerstadt und wollen was mitnehmen", weiß Münnerstadts Trainer Thomas Dietz, der urlaubsbedingt Ahmet Coprak, Fabian May sowie Philipp Müller ersetzen muss, während Nico Weber und Neuzugang Steffen Fleckstein verletzungsbedingt ausfallen. Die Gäste wurden in der Kreisliga Schweinfurt 2 nach einem harten Zweikampf mit dem FC Sand II und nur einer Saisonniederlage Meister und hatten dabei gleich vier Akteure, die bei 85 geschossenen Toren zweistellig trafen. Allen voran Stoßstürmer Kenny Reichart, der es auf 20 Buden brachte, oder die Offensivspieler Alexander Barth (17), Johannes Schwinn (16) und Sebastian Warmuth (12). Prominentester Neuzugang dürfte Stürmer Lucas Wirth sein, der nach seiner Zeit bei den Junioren und der zweiten Mannschaft des FC Schweinfurt 05 die vergangenen drei Spielzeiten im Kader von Bayernligist FC Sand stand. So setzt die Mannschaft von Spielertrainer Matthias Strätz auf die Maxime "Gekommen um zu bleiben".

TSV Rannungen - SV Sömmersdorf
(Sonntag, 15 Uhr)
Aufsteigerduell am Wasserturm. Der TSV Rannungen empfängt als frischgebackener Bezirksligist den ebenfalls gänzlich neu in der Liga angekommenen SV Sömmersdorf/Obbach. Die vom Ex-Kissinger Daniel May trainierte Combo schaffte als Meister den Sprung in die höchste Liga des Bezirkes und traut sich durchaus zu, die Klasse zu halten, auch wenn May gerade zu Saisonbeginn mit Personalproblemen zu kämpfen hat. Auf der anderen Seite zeigt sich Rannungens neuer Trainer Klaus Seufert mit der absolvierten Vorbereitung sehr zufrieden: "Wir hatten eine hohe Trainingsbeteiligung und es haben alle an einem Strang gezogen." Zwei Komponenten, die nicht nur für Seufert von hoher Bedeutung sind, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Und dieses Unterfangen gehen die Seufert-Mannen mit einer nahezu unveränderten Mannschaft an. Neben ein paar Wiedereinsteigern ist der Pfändhäuser Jochen Faulstich der einzige externe Neuzugang. "Wir haben ein eingespieltes Team", sieht der TSV-Coach die Kontinuität im Verein als großes Plus und blickt dem Start gespannt entgegen.

DJK Dampfach - FC 06 Bad Kissingen
(Sonntag, 15 Uhr)
Ein gern gesehener Kontrahent in der abgelaufenen Saison war die DJK Dampfach für den FC 06 Bad Kissingen. 5:2 zuhause und 5:1 in Dampfach endeten die beiden Begegnungen zugunsten der 06er, die auch deswegen optimistisch zum Saisonstart in die Haßberge reisen. Vergessen soll die vermaledeite Rückrunde sein, die einen noch besseren Platz im Endklassement, wenn nicht sogar die Möglichkeit des Aufstiegs verhinderte. In der Vorbereitung wurde akribisch am Defensivverhalten gearbeitet, mit der Zielsetzung die Zahl der Gegentore zu reduzieren. "Ich hoffe das trägt Früchte", ist das Spiel gegen den Ball für FC-Coach Thomas Lutz ein wichtiger Punkt. Allerdings plagen die 06er personelle Sorgen. So stehen Ervin Gergely, Christian Laus und Vlad Ruja möglicherweise nicht zur Verfügung, während Neuzugang Tobias Groh (Beruf) sowie die Urlauber Philipp Greubel und Paul Füller definitiv fehlen. "Es ist sicher keine optimale Ausgangssituation und es wird spannend zu sehen sein, wie wir das kompensieren können. Aber unser Kader ist stark genug", so Lutz.