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Bad Neustadt an der Saale
Handball 3. Liga

Beim HSC drohen zwei Spieler auszufallen

Gegen die HSG Hanau könnte Krisztian Galli sein Comeback bei den Rotmilanen feiern.
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Mittelmann Krisztian Galli (rechts) gibt im Heimspiel des HSC Bad Neustadt gegen die HSG Hanau an diesem Samstag möglicherweise sein Comeback im Trikot der Rotmilane. Foto: Anand Anders
Mittelmann Krisztian Galli (rechts) gibt im Heimspiel des HSC Bad Neustadt gegen die HSG Hanau an diesem Samstag möglicherweise sein Comeback im Trikot der Rotmilane. Foto: Anand Anders

HSC Bad Neustadt - HSG Hanau (Samstag, 19.30 Uhr) Trotz der Niederlage im Kellerduell gegen den Northeimer HC hat der HSC Bad Neustadt (16./7:35) den Glauben an den Klassenerhalt nicht aufgegeben. Erst recht nicht, wenn gegen die HSG Hanau (6./23:19) gewonnen wird. Sicher fehlen wird den Gastgebern Torhüter Felix Schmidl (Adduktorenzerrung), seinen Platz nimmt Moritz Rubner, der Keeper der 2. Mannschaft ein. Die Einsätze von Gary Hines (Zusammenprall im Training) sowie von Jure Fistonic (Leiste) sind gefährdet. Personelle Probleme hat aber auch der Hanauer Trainer Oliver Lücke, der nach zehn Spieltagen Oliver Schulz an der Bank ablöste. Es fallen nämlich die am Schulberg bekannten Daniel Wernig, Matthias Schwalbe und Jannik Ruppert aus, alle wegen einer Kreuzbandverletzung, auch Spielmacher Jan-Eric Ruppert wird die Auswärtsfahrt nicht antreten können. Da ist es für den Gäste-Coach ein schwacher Trost, dass sich Rückraumakteur Maximilian Bergold zurückgemeldet hat.

Dass es bei den HSGlern zuletzt nicht so rund lief, ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass ihr erfolgreichster Torschütze in der Vorrunde, Michael Malik (88 Treffer), den Verein zum Jahreswechsel verlassen hat. Ungeachtet der personellen Handicaps sind die Gäste nicht zu unterschätzen. Rückraumakteur Yaron Pillmann, der mit allen Wassern gewaschene Kreisläufer Lucas Lorenz sowie die Außen Björn Christoffel und Marius Brüggemann haben in der Vergangenheit der HSC-Deckung Probleme bereitet. "Diese muss kompakt stehen. Wir können und haben unsere Spiele nur gewonnen, wenn wir am eigenen Kreis aggressiv in die Zweikämpfe gegangen sind und den Rückraum des Gegners durch Blockbildung lahmgelegt haben", weiß der HSC-Trainer, der im Abwehrbereich ansonsten auf die Fangkünste seiner Torhüter baut. Soll der doppelte Punktgewinn gelingen, ist allerdings auch die Offensive gefragt, in den vergangenen Wochen präsentierte sich da die linke Angriffsseite mit Vilim Leskovec und Martin Bieger als treffsicher. "Aber wir müssen aus allen Positionen Torgefahr ausstrahlen, ansonsten wären wir zu leicht auszurechnen", verkündet der Trainer, der auf den vierten Heimsieg in Folge hofft. Bauen kann er dabei wieder auf die Fans, die diesmal auf der Tribüne aber lautstarke Konkurrenz bekommen werden, denn es hat sich der "Blaue Block" angesagt, der einen Fanbus zum Match mit Derby-Charakter gechartert hat.