In den Streit um die Bad Kissinger Eissporthalle kommt Bewegung. Offensichtlich steht eine Vereinbarung zwischen Besitzer und den Kissinger Wölfen vor dem Abschluss, die dem Bayernliga-Verein und seinem Nachwuchs den Trainings- und Spielbetrieb für den Rest der Saison garantiert. Einen Haken hat die Sachen aber wohl doch.

Am Mittwoch hatte es ein Gespräch zwischen den Anwälten beider Seiten gegeben, bei dem als Vertreter des Eishockey-Vereins unter anderem Daniel Weh-ner teilnahm. Er bestätigt, dass man sich mündlich geeinigt habe. "Wenn das so aufgeschrieben wird, wie es besprochen wurde, könnte es etwas werden", vermittelt Wehner Zuversicht. In seinen Worten schwingen aber auch Zweifel mit, dass der schriftliche Entwurf andere Regelungen enthalten könnte, als sie mündlich vereinbart wurden. Das gegenseitige Vertrauen scheint nicht besonders groß.

Auch ab wann die Nutzungsvereinbarung gelten soll, wurde besprochen, so Wehner. Einen genauen Zeitpunkt nennt er nicht. "Es soll zeitnah sein."

Michael Rosin, der Vereinsvorsitzende, kennt zwar "den groben Rahmen der Vereinbarung, aber keine konkreten Inhalte". Dem Treffen am Mittwoch durfte er nicht beiwohnen. "Jetzt sind wir zumindest einen Schritt weiter, um die Saison in Bad Kissingen zu Ende spielen zu können." Rosin freut sich über die Annäherung, was den Vereinssport angeht. Probleme sieht er weiter bei der öffentlichen Nutzung der Eishalle, die zurzeit ebenfalls nicht stattfindet. "Ich werde mich nicht auf Forderungen einlassen, die der Verein nicht erfüllen kann und den EC Bad Kissingen nicht bewusst in die Insolvenz führen."