TSV Rödelsee - FC Bad Brückenau 29:35 (13:16).

"Das Hinspiel konnten wir zu Hause mit 29:25 für uns entscheiden. Wir wissen also, wie man den TSV bezwingen kann", ging FC-Coach Oliver Hilbert-Probeck zuversichtlich in das Match gegen den einst so ruhmreichen unterfränkischen Handballverein, der es aus eigener Kraft sensationell bis in die dritte Liga geschafft hatte, dort allerdings in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Der Bad Brückenauer Trainer hat aber auch schon einige Niederlagen gegen die ausgebufften Rödelseer einstecken müssen und warnte daher vor den Altmeistern, die mit ihrer großen Erfahrung aus höheren Spielklassen immer wieder für geniale Momente gut sind. Doch mit hohem Tempo und variablem Angriffsspiel zwangen die Sinnstädter die Rödelseer zum zweiten Mal in dieser Saison in die Knie. Mit Sascha Hammer, Stefan Pruy und Christian Häckner hat der TSV zwar immer noch Ausnahmekönner in seinen Reihen, aber es scheint, als wäre die Verantwortung nach dem überraschenden Abgang von Radovan Suchy, der 20 Jahre lang das Gesicht der Mannschaft war, mittlerweile auf sehr wenige Schultern verteilt. FC-Keeper Peter Feuerstein war stark gefordert und wurde von Beginn zu mutigen Paraden gezwungen. Mit zunehmender Dauer der Partie rissen die Gäste das Heft des Handelns an sich und bauten dabei auch auf die lautstarke Unterstützung der mitgereisten Bad Brückenauer Fans in der Sickergrundhalle. Am Wochenende kommt es im Hexenkessel in Römershag zum Spitzenspiel der Bezirksoberliga gegen den extrem spielstarken TSV Lohr II, der gegen den FC Bad Brückenau in jüngster Zeit regelmäßig zur Galaform auflief...