TSV Aubstadt - TSV Rain/Lech 3:1 (1:1). Tore: 0:1 Blerand Kurtishaj (10.), 1:1 Joshua Endres (16.), 2:1 Christopher Bieber (69.), 3:1 Michael Dellinger (85.). Bes. Vorkommnis: Moritz Maiershofer (Rain) pariert Foulelfmeter von Joshua Endres (34.)

Mit 15-minütiger Verspätung erfolgte der Anpfiff, weil die Oberbayern spät erst den Weg ins Grabfeld gefunden hatten; mit dünnem Kader übrigens angesichts der vier Einwechselspieler. Zwei der Joker kamen im Duell zweier Regionalligisten verletzungsbedingt bereits in Halbzeit eins zum Einsatz. Trotz einiger Absenzen war der Kader der Kleinhenz-Elf dagegen gut bestückt, mit dem Steinacher Lukas Wenzel im Tor und dem Reiterswiesener Björn Schönwiesner auf dem Feld. Mit ihrer ersten Gelegenheit ging allerdings der Gast in Führung, die Joshua Endres zügig egalisierte mit seinem platzierten 20-Meterschuss, um dann die große Chance auf die Wende liegen zu lassen mit seinem verschossenen Strafstoß. Der 1:1-Pausenstand war etwas schmeichelhaft für die Gäste, deren offensive Vorstöße sich sehr im Rahmen gehalten hatten. Mit Wiederanpfiff stand bei den Gästen nun Ersatzkeeper Kevin Schmidt auf dem Feld, auf den einige Arbeit warten sollte, weil die Aubstädter erkennbar das Gaspedal durchdrückten, weitere Offensivpower einwechselten mit Michael Dellinger und Ingo Feser. Für das erlösende Tor der Heimelf sorgte allerdings Christopher Bieber mit einer feinen Einzelaktion, ehe Dellinger per Kopf letzte Zweifel beseitigte. Weiter geht es für die Aubstädter am Freitag (19 Uhr) mit dem Flutlichtspiel beim SV Heimstetten.

SV Alemannia Haibach - FC 05 Schweinfurt 1:10 (1:4). Tore: 0:1 Meris Skenderovic (19.), 1:1 Luca Gelzleichter (21.), 1:2 Florian Pieper (23.), 1:3 Kristian Böhnlein (32.), 1:4 Amar Cekic (45.), 1:5 Adam Jabiri (47., Foulelfmeter), 1:6 Amar Cekic (50.), 1:7 Edin Hyseni (69.), 1:8 Daniel Adlung (77.), 1:9 Jannik Schuster (80.), 1:10 Kristian Böhnlein (84.).

Seriösität und Galligkeit hatte Tobias Strobl eingefordert. Auch, um nach der Memmingen-Pleite sowie der anschließenden kleinen Spielpause in den Rhythmus zu kommen für die Liga-Fortsetzung beim FC Pipinsried am Freitag. "Diese Pokal-Aufgaben sind immer unangenehm, aber wir nehmen den Wettbewerb ernst und wollen eine Runde weiterkommen", so der FC-Coach im Vorfeld. Entsprechend hochkarätig war trotz diverser Änderungen die Aufstellung der Kugellagerstädter, die ihre Favoritenstellung untermauerten mit dem Führungstreffer durch Meris Skenderovic. Aber auch am Hohen Kreuz wird eine flotte Kugel gespielt, was Luca Gelzleichter beim schnellen Ausgleich bewies. Den freilich konterte der zwei Klassen höher angesiedelte Gast mit der erneuten Führung durch Florian Pieper, der kurz darauf verletzungsbedingt für Kristian Böhnlein vom Feld musste, der prompt den dritten Treffer für die Grün-Weißen erzielte, ehe Amar Cekic unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff die Kräfteverhältnisse bestätigte. Dass hier Profis auf Amateure trafen, bekamen die 330 Zuschauerinnen und Zuschauer auch nach dem Wechsel vorgeführt, als der zur Pause für Skenderovic eingewechselte Adam Jabiri und erneut Cekic das halbe Dutzend vollmachten. Weitere Joker-Tore legten Edin Hyseni und Daniel Adlung nach, ehe es Jannik Schuster und Kristian Böhnlein sogar zweistellig machten. Schweinfurts Übungsleiter hatte in Sachen Ehrgeiz nicht zu viel versprochen.