Vor drei Wochen hat der FC Thulba mit der Nachricht überrascht, dass Spielertrainer Victor Kleinhenz den Bezirksligisten nach der laufenden Saison verlassen wird. "Nach fünf Jahren sehr erfolgreicher Zusammenarbeit" wolle sich der 28-Jährige "neuen Zielen und Herausforderungen stellen", hieß es. Wie die aussehen könnten, blieb offen. Inzwischen deutet einiges darauf hin, dass Kleinhenz in der kommenden Saison im Trainerteam des Regionalligisten TSV Aubstadt stehen wird. Am Montag bestätigten beide Seiten auf Nachfrage dieser Redaktion Gespräche, Vollzug könne man allerdings noch nicht melden. "Es sind Konstellationen denkbar", sagte Kleinhenz, verwies ansonsten auf den Verein. Mit jenen Gesprächen sei man auf einem "guten Weg", sagte TSV-Vorsitzender Herbert Köhler, ein Wechsel Kleinhenz' nach Aubstadt sei aber "noch nicht spruchreif".

BFV fordert A-Lizenz-Trainer

Im Trainerteam des TSV Aubstadt besteht insofern Handlungsbedarf, weil weder Cheftrainer Josef Francic noch seine Assistenten Waios Dinudis, Julian Grell und Holger Pecat eine zentrale Anforderung des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) erfüllen: den Besitz einer A-Lizenz. Laut Verband muss für jede Regionalliga-Mannschaft "ein verantwortlicher Trainer mindestens mit A-Lizenz verpflichtet werden". In dieser Saison agiert Josef Francic mit einer Ausnahmegenehmigung an der Seitenlinie. Doch je näher der Klassenerhalt rückt - Aubstadt hat zur Winterpause elf Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz -, desto drängender wird die A-Lizenz-Frage.