Am Wochenende wurde in Karlstadt die U16-Kreismeisterschaft der Mädchen im Volleyball ausgespielt. Über die Vorrunde hatten sich neun Mannschaften qualifiziert, aus denen neben dem Kreismeister die besten vier Teams zu ermitteln waren, die an der Unterfränkischen Meisterschaft im Februar teilnehmen dürfen.

Den Titel im Volleyball-Kreis Unterfranken Ost holte sich der TSV Aschach. Wie in der Vorrunde blieben die Aschacherinnen auch in der Endrunde ohne Niederlage. Im Überkreuzvergleich trafen die Mädels auf das Team der Volleyball-Akademie Hammelburg. Der erste Satz war mit 25:12 eine leichte Beute für Aschach, so dass Trainer Walter Kuhn alle drei Auswechselspielerinnen im zweiten Durchgang auf das Feld schicken konnte. Die leichte Unruhe auf Aschacher Seite nutzten die Hammelburgerinnen zum Ausgleich (20:25). Als dann der Entscheidungssatz begann, stand die Aschacher Stammsechs aber wieder bereit und gewann diesen Tie-Break mit 15:12, so dass es am Ende 2:1 hieß.

Auch gegen die Hausener Sechs, die in der Vorrunde Zweiter in derselben Gruppe geworden war, begann für Aschach alles nach Plan. Megan Romeis setzte eine Serie von zehn platzierten Aufschlägen ins gegnerische Feld und erst nach dem 11:0 verbuchte Hausen seinen ersten Zähler. Je länger dieser Satz aber dauerte, desto mehr leichte Fehler schlichen sich bei Aschach ein. Bei 22:22 meldete sich Hausen zurück und gewann diesen Durchgang mit 25:27.

Da mit dem Sieg gegen Hammelburg jedoch schon das Ticket zur Unterfränkischen Meisterschaft gelöst war, blieb Aschachs Trainer bei der Rotation in seiner Mannschaft. Und siehe da: Aschach gewann Satz zwei knapp mit 25:23. Wieder musste der Entscheidungssatz her. Bei ständig wechselnder Führung kam es im Tie-Break über 13:13, 14:14 und 15:15 zu einem glücklichen Aschacher Sieg mit 17:15.

Im letzten Aschacher Spiel kam es zur Begegnung mit der DJK aus Waldbüttelbrunn und mit Trainer Tado Karlovic, der bis vor kurzem die Fäden in der 2. Bundesliga in Hammelburg in Händen hielt. Wieder entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide. Nachdem Aschachs Trainer auch hier die Rotationsmaschine in Gang gesetzt hatte, gewannen seine Mädels den ersten Satz knapp mit 27:25 und verloren klar Satz 2 mit 12:25. Es kam erneut zum Tie-Break, den Aschach mit 15:11 nach Hause brachte.

Als Gruppenzweiter der Vorrunde traf die Mannschaft aus Hausen auf den Sieger der anderen Gruppe Höchberg. Ein Sieg bedeutete automatisch mindestens Platz 3 und damit die gelungene Quali für die Bezirksmeisterschaft. Hoch motiviert lieferten sich die jungen Frauen ein spannendes Match auf hohem technischen Niveau. Der Tie-Break entschied über den Sieg, der verdient an die Hausenerinnen ging. Nach dem spannenden, aber knapp verlorenen Match gegen Aschach blieb für Enttäuschung kaum Zeit, wollten die Hausenerinnen gegen Waldbüttelbrunn doch den Vizemeistertitel festmachen. Dank einer sehr guten Mannschaftsleistung wurde das Turnier mit einem wohlverdienten Sieg gekrönt.