Hüpfende Fans Arm in Arm in der Kurve, rhythmische Trommelklänge am Spielfeldrand oder spektakuläre Choreografien während des Spielereinlaufs: Bilder, die man in der Vergangenheit Woche für Woche als etwas absolut Gewöhnliches wahrgenommen hat, in Zeiten des Coronavirus aber gefühlt bereits eine Ewigkeit her sind. In sämtlichen deutschen Profiligen wird aktuell an Hygiene- und Sicherheitskonzepten gearbeitet, um zum Start der neuen Spielzeiten zumindest einem gewissen Prozentsatz an Zuschauern den Zutritt in die Stadien und Hallen zu gewähren.

Doch feststehen dürfte bereits jetzt: An die gewohnten Zuschauerzahlen wird in der Saison 2020/21 kein Profiverein herankommen. Besonders für die Klubs in den Hallensportarten ein zukunftsbedrohender Umstand, so setzt sich der Etat vieler Klubs zu mehr als der Hälfte aus Zuschauereinnahmen zusammen.

Seit Donnerstag darf vielerorts immerhin etwas aufgeatmet werden. In einem Nothilfspaket sagt der Bund Vereinen in den Profiligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball sowie der 3. Fußball-Liga insgesamt ein Volumen von 200 Millionen Euro zu.

Im nächsten Teil unserer neuen Serie "Top 10" listen wir die fränkischen Sportvereine mit den höchsten Zuschauerzahlen der vergangenen Saison auf - etwaige Geisterspiele wurden nicht in den Zuschauerschnitt eingerechnet.