Hammelburg Volleys - FT 1848 Freiburg (Samstag, 19 Uhr)

Es ist das Spiel Zweiter gegen Dritter, auch wenn das Tabellenbild aufgrund einiger coronabedingter Spielverlegungen ziemlich verzerrt ist. Doch selbst wenn die Anzahl der Spiele aller Teams deutlich differiert, handelt es sich um ein echtes Spitzenspiel. "Die Freiburger haben ihren etwas schwächeren Saisonstart einfach unaufgeregt ausgesessen und rollen das Feld nun mit voller Power von hinten auf", sagt Teammanager Olly Wendt vor dem ersten Heimspiel der Saalestädter im neuen Jahr.

Rein tabellarisch herrscht zwischen den Gastgebern und den Jungs aus dem Breisgau Punktgleichheit. Hammelburg hat ein Spiel weniger absolviert und einen Sieg mehr auf der Habenseite. Dennoch könnten sich die Freiburger mit einer Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage an den Saalestädtern vorbei schieben. Ein besonderes Augenmerk bei der Freien Turnerschaft gilt Zuspieler Sebastian Dinges, der die teaminterne MVP-Rangliste anführt, sowie dem australischen Nationalspieler Malachi Murch, der über Außen für Power sorgt und etwas später in der Saison zur "Affenbande" stieß.

Die knappe Niederlage gegen Ligaprimus Karlsruhe Anfang Dezember markierte für Freiburg den Startschuss für eine furiose Aufholjagd nach einem eher verschlafenen Saisonbeginn. Vor Wochenfrist gelang dem Team von Headcoach Jakob Schönhagen zudem ein lupenreines "6-Punkte-Wochenende" mit klaren Erfolgen gegen Leipzig und Delitzsch. Diese Erfolgskurve möchten die Saalestädter natürlich gerne knicken, die beim Sieg in Mühldorf ordentlich Motivation getankt haben. Vor allem Diagonalangreifer Branko Damjanovic hatte in diesem Spiel der Schwerkraft getrotzt und möchte seine Leistung vor Heimpublikum wiederholen.

Maximal 200 Zuschauer

Beim Heimspiel der Saalestädter gelten erneut die 2G-Plus-Bedingungen. Dabei wird neben dem Geimpft- oder Genesenenstatus zusätzlich ein tagesaktuelles Schnelltestzertifikat benötigt. Personen mit Booster-Impfung und Jugendliche ab zwölf Jahren benötigen keinen zusätzlichen Test. Erstmals bietet die Volleyballabteilung auch einen Testmöglichkeit vor Ort an, "bei der ein Schnelltest gegen einen kleinen Unkostenbeitrag in der Halle erworben werden kann, der unter Aufsicht durchgeführt wird", erklärt Abteilungsleiter Thomas Heidelmeier. Für das Heimspiel konnte auch die maximale Zuschauerkapazität auf 200 erhöht werden. olly