TSV Neudrossenfeld - TSV Großbardorf 0:1 (0:1). Tor: 0:1 André Rieß (11.).
Trotz personeller Engpässe - mit Björn Schönwiesner, Markus Kirchner und Stefan Piecha fehlen drei Stammspieler länger - gelang der Mannschaft von Dominik Schönhöfer durch ein Tor von André Rieß ein 1:0 beim Vorletzten. Die Grabfelder halten so weiter Kontakt zum Führungstrio. Dass der Erfolg nicht berauschend herausgespielt wurde, störte hinterher niemanden im Großbardorfer Lager. "Es zählen nur die drei Punkte", sagte Simon Snaschel stellvertretend für die Mannschaft. "Unser Sieg war nicht unverdient, aber doch etwas glücklich", gab TSV-Coach Dominik Schönhöfer in der Pressekonferenz zu. Dem schloss sich Detlef Hugel, Trainer der Hausherren, an.
"Ein Unentschieden wäre nicht unverdient gewesen." Dabei dachte er vor allem an die zweiten 45 Minuten, in denen sein Team mächtig Druck machte und das Geschehen meist bestimmte. "In dieser Phase hat Neudrossenfeld ein gutes Spiel gemacht und uns nicht zur Entfaltung kommen lassen", urteilte Schönhöfer. "Ich habe noch in der Kabine gesagt, wir brauchen ein zweites Tor. Wir wollten nach dem Wechsel nach vorne spielen. Das ist uns nicht gelungen. Es lag aber weniger an uns, sondern an der Stärke der Platzherren."

Auf dem schwer bespielbaren Platz starteten die Gäste druckvoll und bestimmten in der ersten Hälfte eindeutig das Geschehen. Mit schnellem Erfolg: Nach elf Minuten traf André Rieß zum goldenen Tor. Und das war sehr schön herausgespielt: Nach Zusammenspiel zwischen Tobias Breunig, der krankheitsbedingt zur Pause passen und durch Maximilian Zang ersetzt werden musste, und Pascal Stahl, passte dieser nach innen. Zwar traf Simon Snaschel das Leder nicht voll, der Ball kam aber zu André Rieß, der entschlossen abzog und traf. Rieß wurde später zum "Spieler des Tages" von Neudrossenfelder Seite ausgezeichnet und mit einem Fünf-Liter-Fass Bier belohnt.
Großbardorf: Schneider - Gabold, Orf, Hölderle, Breunig (46. Zang) - Zehe - Rieß, Leicht, Stahl (62. Wenzel) - Snaschel (83. Katzenberger), Mantlik.