DJK Schondra - SG Reiterswiesen/Arnshausen/FC 06 Bad Kissingen II 3:2 (1:2). Tore: 1:0 Felix Karges (10.), 1:1 Fabian Renninger (30.), 1:2 Tobias Ehrenberg (40.), 2:2 Tizian Rölling (75.), 3:2 David Hahn (86.).

Die Anfangsphase verlief hektisch, aber auch geradezu ideal für den Aufsteiger, der durch Felix Karges eine erste Torchance hatte (4.) und es im zweiten Versuch besser machte. Wenig zu sehen war zunächst von der Gäste-Offensive, abgesehen vom Freistoßball von Johannes Friedrich, den DJK-Keeper Manuel Müller parierte. Aber die Endphase der ersten Hälfte gehörte vor guter Kulisse der Spielgemeinschaft, die durch Fabian Renninger egalisierte, dann in Führung ging durch Tobias Ehrenberg nach einem Fehler im Aufbauspiel der Schondraer, deren Spiel nach vorne mitunter zu kompliziert ausfiel. Zwangsläufig intensivierten die ohne ihre Goalgetter Yanik Berberich (12 Saisontore) und Tim Weimann (8) angetretenen Jugendkraftler ihre Offensivbemühungen mit reichlich Abschlüssen von Karges, Leon Vogler, Lukas Morshäuser, Stefan Beck und Moritz Feuerstein, doch es fehlte die Präzision vor SG-Keeper Efstathios Katsimpras. Aber das stete Bemühen wurde doch noch belohnt mit dem Ausgleich durch Tizian Rölling im Anschluss an eine Ecke. Während die Rhöner nun forsch auf Sieg spielten, lauerten die Gäste auf Konter. Final gejubelt wurde schließlich auf Schondraer Seite, weil der eingewechselte David Hahn das Leder von der Strafraumgrenze in den Giebel hämmerte. Solch ein Traumtor hatte diese höchst unterhaltsame Partie definitiv verdient. Und dank der Leistungssteigerung nach dem Wechsel ging der Hausherren-Dreier auch in Ordnung.js

SV Aura - SG Haard/Nüdlingen 4:2 (1:1). Tore: 0:1 Vincent Kiesel (15.), 1:1 Mirko Hälbig (40.), 2:1, 3:1 Jan Graser (49., 69.), 4:1 David Böhm (78.), 4:2 Patrick Iff (89.).

Ungeschlagen bleiben Auras Mannen. Auf eigenem Platz mobilisiert der SV stets mit großer Leidenschaft sämtliche Kraftreserven und überzeugte auch diesmal durch eine ausgesprochen kämpferische und zielstrebige Einstellung. "Grundsätzlich hatten wir schon die erste Halbzeit voll im Griff und von Beginn an sehr viele gute Chancen", berichtet Daniel Sauer, Abteilungsleiter in Aura. Mit einem Sonntagsschuss von der Mittellinie aus machte allerdings Vincent Kiesel zur Überraschung aller Beobachter das erste Tor der Partie für die Gäste. Erst ein abgefälschter Freistoß von Mirko Hälbig ließ den Knoten bei den Platzherren platzen, die nun immer dominanter und torgefährlicher wurden. Jan Graser besorgte per Schuss ins lange Eck die Führung für den SV Aura, ehe wiederum Graser per Kopf das 3:1 gelang. "Danach war der Druck eigentlich schon raus aus der Partie. Aber David Böhm wollte mit dem 4:1 ins Toreck in seiner typisch abgezockten Art noch einen draufsatteln. Als Patrick Iff das 4:2 erzielte, war das Spiel schon längst gelaufen", bilanzierte Sauer, der sich nun auf das Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den TSV Wollbach freut. bit

SC Diebach - FC Bad Brückenau 4:2 (1:0). Tore: 1:0 Aldin Dzafic (22.), 2:0 Mark Kurek (51.), 3:0 Marcus Hein (55.), 3:1 Alex Gartung (63.), 3:2 Ronny Huppmann (70.), 4:2 Mark Kurek (81.).

Die Frankonen boten mit Patrick Schmähling, Marcus Hein, Aldin Dzafic und Florian Thurn gleich vier altgediente Offensiv-Asse in ihrer Anfangsformation auf, um den Sinnstädtern ordentlich Dampf zu machen. Der FC knüpfte ebenfalls an glorreiche Zeiten an und setzte mit den Routiniers Markus Schumm, Burkhard Schüßler und Sebastian Meißner nicht minder erfahrenes Personal zumindest auf die Ersatzbank. "Wir haben mit Mark Kurek sogar noch einen 43-Jährigen reaktiviert, der schon monatelang keinen Fußball mehr gespielt hat. Dass Mark von der Bank kommt und dann gleich zwei Tore zu unserem Sieg beisteuert, war natürlich ein absolutes Traumdebüt", berichtet Bernd Resenberger. "Bis zum 3:0 waren wir das bestimmende Team, hatten noch weitere gute Chancen. Von Bad Brückenau war im ersten Durchgang nicht viel zu sehen außer einem satten Freistoß, den Lukas Wahler mit den Fingerspitzen aus dem Winkel gefischt hat." Nach der Pause zogen sich die Frankonen allerdings zu weit in die eigene Hälfte zurück und operierten mit langen Bällen. Die Bad Brückenauer bestraften den defensiven Rückzug der Diebacher mit zwei Treffern, die fast dafür sorgten, dass die Partie noch zugunsten der Gäste kippte. "Aber mit dem Konter zum 4:2 haben wir den Sack endgültig zugemacht."bit

SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II - SG Oerlenbach/Ebenhausen 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Joachim Hofmann (18.), 0:2 Michael Bieber (87.). Rot: Maik Fella (71., Obererthal).

Dass die SG Obererthal nach dieser erneuten Niederlage immer noch auf ihren ersten Saisonsieg wartet, macht den sportlichen Ernst der Lage überdeutlich. "In der ersten Halbzeit ging es sofort turbulent los. Wir hätten eigentlich früh zwei Elfmeter bekommen können. Bei einem Handspiel hätte es sogar zwingend einen Strafstoß für uns geben müssen. Aber der Unparteiische blieb im ganzen Spiel seiner Linie treu, keine Elfmeter zu pfeifen. In der Schlussphase hat er dann allerdings auch keinen Elfmeter gegen uns gepfiffen, obwohl das durchaus möglich gewesen wäre", berichtet Pressewart Lorenz Brust. "Wir hatten auch in der Anfangsphase noch eine Riesenchance bei einem Freistoß, aber drei Mann von uns grätschen freistehend am Ball vorbei. Und so kam es, wie es kommen muss: Joachim Hofmann verwandelte einen Freistoß und wir laufen schon wieder einem Rückstand hinterher." Auf nassem Geläuf versuchten die Platzherren zwar noch einmal alles, doch spätestens mit dem Platzverweis gegen Maik Fella schwanden die Chancen gegen ein abgezocktes Gäste-Team völlig. "Dass Michael Bieber als Einwechselspieler mit seiner enormen Kopfballstärke noch einmal Druck machen würde, war auch total klar. Sein Tor, natürlich per Kopf , machte den Deckel auf diese Partie drauf. Bemerkenswert finde ich, dass die Jungs trotz der vielen Niederlagen den Kopf nicht hängenlassen. Das stimmt mich positiv", so Brust.bit

TSV Oberthulba - VfR Sulzthal 1:3 (0:2). Tore: 0:1 Tim Eckert (3.), 0:2 Luca Hartmann (22.), 1:2 Maximilian Kießner (87.), 1:3 Markus Keller (92.). Rot: Erik Beyer (89., Oberthulba).

Im Verfolgerduell zogen die Sulzthaler mit einem Blitzstart die Vorteile auf ihre Seite. Nach einem Pass in die Schnittstelle der TSV-Innenverteidigung hob Tim Eckert die Kugel gekonnt über den machtlosen Keeper Philipp Metz ins Toreck, dann bauten die Schützlinge von Thomas Pfeuffer den Vorsprung aus durch Luca Hartmann nach dem Steilpass von Fabian Weber. Die Hausherren, die vor dem Seitenwechsel zerfahren agierten, besaßen zwei Möglichkeiten zum Anschlusstreffer: Nach Hereingabe von Elias Noelte strich der Kopfball von Marcel Klubertanz am langen Eck vorbei, ein weiterer Kopfball von Marius Schubert nach Flanke von Erik Beyer war zu unplatziert. Nach dem Seitenwechsel zogen sich die Gäste tief zurück, prompt kamen die Mannen von Thomas Strauch zu Chancen. Erst drehte Martin Herold das Leder nach Schuss des besten Oberthulbaers, Christian Herrlein, um den Pfosten (48.), dann hatte der VfR-Keeper Glück, dass ein Kopfball von Noelte über den Winkel flog, um nach einem Schuss aus der Drehung von Schubert wieder zur Stelle zu sein. In den Schlussminuten wurde es vor ansehnlicher Kulisse noch einmal turbulent: Nach Herrlein-Flanke verkürzte der eingewechselte Maximilian Kießner per Kopf, dann sah Erik Beyer nach einer Notbremse an VfR-Stürmer Alexander Unsleber den roten Karton. Den folgenden Freistoß zirkelte Markus Keller aufs Toreck, Metz konnte die Kugel mit den Fingerspitzen noch den Pfosten lenken, von dort kullerte der Ball über die Torlinie. Die Gäste verdienten sich die drei Punkte durch die bessere Spielanlage.sbp

SG Waldberg/Stangenroth - FC WMP Lauertal II 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Mirko Kleinhenz (35.).

"Der ,Opa' der Mannschaft", wie er sich selbst mit einem Schmunzeln bezeichnete, hat seiner SG Waldberg/Stangenroth den Sieg beschert: Spielertrainer Mirko Kleinhenz, 37 Jahre alt, erzielte nach Flanke von Louis Ziegler per Kopf das Tor des Tages. Damit war, wenn auch unfreiwillig, das Tagwerk schon vollbracht. "Wir haben einen höheren Anspruch, wenn das sieglose Schlusslicht zu Gast ist", spielte er auf die ungenügende Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit an. "Wir hätten das Spiel wenigstens 5:0 gewinnen müssen angesichts der vier Eins-Eins-Situationen gegen Torwart Alexander Bätz nach der Pause. Wir waren einfach zu hektisch und überhastet." Obwohl der Hausherr das Geschehen im Griff hatte, so richtig wohl fühlte sich Kleinhenz nicht in seiner Haut. "Zum Ende hin haben es die Gäste mit langen Bällen probiert. Wir haben aber gut verteidigt und nichts zugelassen. Dennoch rutscht vielleicht doch einmal der Ball rein..."rus