FC 06 Bad Kissingen - SV Mühlhausen: "Flüchtigkeitsfehler vermeiden und drei Punkte auf eigenem Platz holen - das ist die schlichte Vorgabe von Rüdiger Klug, Trainer des FC 06 Bad Kissingen (9./11), für das Spiel gegen den SV Mühlhausen/Schraudenbach (12./9). Solche leichten Fehler führten in der Endabrechnung zur durchaus vermeidbaren 2:4-Niederlage beim TSV Bad Königshofen. "Die machen wir sonst nicht", weiß Klug, der die Niederlage nicht an den zahlreichen Ausfällen festmachen wollte. "Kein Vorwurf an die Mannschaft. Nach dem 2:2 wollten wir vielleicht ein bisschen zu viel, haben auf den Dreier gespielt und dadurch die Ordnung ein wenig verloren. Das war schmerzlich, ist aber abgehakt." Den kommenden Gegner konnte Klug in der Vorwoche unter die Lupe nehmen. "Sie haben eine ähnliche Spielweise wie Bad Königshofen, spielen mit zwei echten Spitzen.
Natürlich wollen wir den Dreier holen, müssen es aber vermeiden, den Erfolg mit der Brechstange zu wollen", fordert der Trainer Köpfchen für das Spiel seiner Mannschaft.
Das Mühlhäuser Team um Spielertrainer Marco Forner blieb in den letzten drei Spielen ohne Niederlage. Acht geben müssen die Kurstädter vor allem auf Torjäger Jens Rumpel, der bereits acht Buden erzielt hat. Der Kader der Klug-Truppe erfährt durch die Rückkehr von Christian Ament, Daniel Hofmann und Nico Limpert wieder Zuwachs, bleibt aber durch die fehlenden Ervin Gergely, Marcel Klug, Fabio Stockerl, Maxi Pfülb und Andreas Winkler eher dünn besetzt.

FC 05 Schweinfurt II - TSV Münnerstadt: Großkampftag im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion, wo nicht nur der Tabellenerste FC 05 Schweinfurt II (1./17) seinen punktgleichen Verfolger TSV Münnerstadt (2./17) empfängt, sondern auch die derzeit beiden erfolgreichsten Torschützen der Liga aufeinandertreffen. Der Ex-Mürschter Simon Snaschel (8 Tore) auf der einen und Julian Göller (13 Tore) auf der anderen Seite. "Das wird sicherlich eine sehr interessante Begegnung, bei der zwei Mannschaften aufeinander treffen, die Fußball spielen wollen", ist TSV-Coach Dominik Schönhöfer gespannt auf das Duell mit der Schweinfurter Reserve und erwartet dabei einen hochmotivierten Simon Snaschel. "Er ist zwar immer noch ein Mürschter Eigengewächs, aber er wird für seinen neuen Verein alles geben. Alles andere wäre für mich auch enttäuschend, denn er ist ein überragender Sportsmann", hält Schönhöfer große Stücke auf seinen Ex-Schützling. Noch mehr freut ihn sicherlich der Lauf seines Vorzeigestürmers Julian Göller, der neben dem dreifachen Torschützen Michael Knysak sowie Doppeltorschütze Tobias Kröckel mit seinen Saisontoren Nummer 12 und 13 entscheidend zum geschichtsträchtigen 8:5-Sieg über Bergrheinfeld beigetragen hatte. 2:5 hatten die Nägelsieder zur Pause zurückgelegen, überrannten die Gäste in Durchgang zwei fast orkanartig.

TSV Rottendorf - FC Fuchsstadt: Durch das 2:3 gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach, es war die erste Heimniederlage der Saison, büßte der FC Fuchsstadt (3./16) die Tabellenführung ein und steht mit dem Gastspiel beim TSV Rottendorf (6./13) vor einer weiteren kniffligen Aufgabe. Drei Siege bei 14:3 Toren in drei Spielen stehen für die Würzburger Vorstadt-Kicker als makellose Heimbilanz zu Buche. Die Sander Reserve wurde gleich mit 7:0 nach Hause geschickt, ehe man beim SV Euerbach/Kützberg mit 2:3 unterlag. "Das ist ein ganz hartes Brot. Wir sind da sicherlich mit einem Remis zufrieden", hat FC-Coach Marius Kubo vor der Truppe seines Gegenüber Manuel Gröschl großen Respekt. Sein Team holte gegen starke Schwebenrieder zweimal einen Rückstand auf, beim dritten und entscheidenden Gegentreffer pennte man und verlor die Partie. Immerhin konnte Lukas Lieb mit zwei Treffern in einer personell gebeutelten Offensive überzeugen. "Er hat seine Sache wirklich gut gemacht", war Kubo voll des Lobes über seinen Neuzugang. Auch in Rottendorf verbessert sich die Personalsituation nur wenig. "Jogo" Feser und Simon Bolz stehen urlaubsbedingt ein weiteres Mal nicht zur Verfügung und auch Andreas Ermisch fehlt. Kubo hofft zumindest auf Marcel Plehn, dessen Einsatz von seinem Polizei-Dienstplan abhängig ist. "Jammern ist aber fehl am Platz", weiß der Fuschter Coach.