Dominik Schönhöfer (44) hatte den Job vergangenen Sommer von Hansjürgen Ragati übernommen. Zuvor war er Trainer des Bezirksligisten TSV Münnerstadt. Schönhöfers Bilanz an der Unterhofer Straße kann sich sehen lassen: Er führte die Grabfeld-Gallier zurück in die Spitzengruppe der Liga, mit nur 14 Gegentoren in 20 Spielen haben sich die Grabfeld-Gallier als besonders abwehrstark erwiesen.

Vor dem Wiederbeginn nach der Winterpause - Großbardorf muss an diesem Samstag in einem Nachholspiel beim Würzburger FV antreten - rangiert die Mannschaft auf dem vierten Platz. Der Rückstand auf Tabellenführer Weiden beträgt drei Zähler. Da Großbardorf aber zwei Spiele weniger absolviert hat, gilt es als heimlicher Tabellenführer und echter Herausforderer im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern.
"Wir sind sehr froh, dass wir bereits vor dem Start in die Rückrunde diese wichtige Personalie final klären konnten und wir gemeinsam mit Dominik nun die Planung für die kommende Saison angehen können", sagte Großbardorfs Manager Gerhard Schüler.

Schönhöfer sei ein fußballverrückter Trainer, ergänzte Großbardorfs PR-Manager Andreas Lampert, und passe wie die Faust aufs Auge in das engagierte Team hinter dem Team. Schönhöfer selbst wird in einer Presseaussendung des Vereins mit den Worten zitiert, wegen der "super Bedingungen bei einem engagierten und seit vielen Jahren erfolgreichen Verein" sei es für ihn selbstverständlich gewesen, den eingeschlagenen Weg weiter mitzugehen. Er spüre die volle Unterstützung der Mannschaft und auch des Umfelds, "was für mich extrem wichtig ist. Die Jungs ziehen voll mit und uns wird hier viel ermöglicht, deshalb ist es für mich klar, dass wir gemeinsam noch einiges erreichen können". Er sehe noch jede Menge Entwicklungspotenzial im Verein und der Mannschaft und freue sich, "weiter ein Teil davon sein zu dürfen."