LKR Bad Kissingen
Fußball Bezirksliga

Der TSV Münnerstadt will nach drei Niederlagen punkten

Auf den FC 06 warten in Altbessingen und gegen Unterpleichfeld anspruchsvolle Aufgaben.
Foto: Symbolbild
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DJK Altbessingen - FC 06 Bad Kissingen (Samstag, 16 Uhr)

FC 06 Bad Kissingen - TSV Unterpleichfeld (Montag, 15 Uhr)

Vor zwei knackigen Aufgaben steht der FC 06 Bad Kissingen (10./12) an diesem Doppelspieltag-Wochenende. Zunächst reisen die Mannen von Trainer Tim Herterich zur DJK Altbessingen (5./15), ehe nur zwei Tage später im Bad Kissinger Sportpark der TSV Unterpleichfeld (6./14) wartet. Beide Teams stehen in der Tabelle vor den Kurstädtern. Vor Wochenfrist konnte man die eigenen Ambitionen nur bedingt auf den Platz transferieren. Zwar blieb man diesmal gegentorlos, leistete sich allerdings offensiv ebenfalls eine "Verschnaufpause", so dass es gegen Aufsteiger Großbardorf II nur zu einem torlosen Remis reichte. Der Dreier soll nun am besten in Altbessingen nachgeholt werden, doch Bad Kissingens Coach weiß, dass dies nicht einfach wird. Es ist eine "eklige" Mannschaft, schwer zu bespielen. Sie haben eine erfahrene, eingespielte Truppe, die mit Michael Winkler noch einen starken Stürmer aus Rimpar hinzubekommen hat. Mit Winkler und Kai Herold verfügen sie über zwei sehr gefährliche Angreifer."

Winkler traf im Übrigen in neun Spielen bereits neun Mal und führt damit die Torjägerliste der Bezirksliga an. Routinier Herold markierte drei Treffer, ebenso wie Sascha Brauner. Herterich: "Defensiv müssen wir ähnlich arbeiten wie gegen Großbardorf, offensiv so wie die Spiele davor und ich denke, das wird uns diesmal gelingen." Am Tag der Deutschen Einheit ist dann Landesligaabsteiger TSV Unterpleichfeld zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Thomas Redelberger, die über die Relegation den Gang in die Bezirksliga antreten musste, ist für nicht wenige Experten ein Titelkandidat. Dass auch ein solcher schlagbar ist, zeigen die beiden 1:2-Niederlagen des TSV in Heidenfeld sowie gegen Forst. Für Herterich dennoch ein Gegner von hoher Qualität: "Für die Bezirksliga ist das individuell ein überragender Kader. Sie haben viel Landesliga- sowie Bayernligaerfahrung am Start. Das wird eine richtige Herausforderung, auf die wir uns freuen." Weniger erfreulich für den Coach ist dagegen die Muskelverletzung von Florin Popa, die den torgefährlichen Defensivspezialisten zu einer längeren Pause zwingt.

TSV Münnerstadt - SG Heidenfeld (Samstag, 17 Uhr)

TSV Münnerstadt - SG Stadtlauringen (Montag, 14 Uhr)

Für den TSV Münnerstadt (8./12) gilt es, nach drei Niederlagen in Folge sowie dem Pokal-Aus in Bad Kissingen, ergebnistechnisch den Bock wieder umzustoßen. Gelegenheit gibt es dabei am Wochenende mit den Heimspielen gegen die SG Heidenfeld (14./7) sowie die SG Stadtlauringen/Ballingshausen (15./4), die sich beide derzeit auf Abstiegsrängen wiederfinden. Vergangenes Wochenende standen die Akteure von Trainer Goran Mikolaj kurz vor einem Auswärtssieg in Oberschwarzachern, mussten sich nach zwei Gegentoren in der Nachspielzeit allerdings mit 2:3 unglücklich geschlagen geben.

Co-Trainer Simon Snaschel fand: "Das war schon sehr bitter. Die Leistung war gut, allerdings weiß man, dass Oberschwarzach nicht zum ersten Mal spät zurückgekommen ist. Wenn wir uns etwas vorwerfen müssen, dann das, nach dem 2:2 nicht hundertprozentig konzentriert gewesen zu sein bis zum Abpfiff." Für Snaschel ist die Niederlagenserie indes kein Grund zur Beunruhigung: "Die Situation stellt kein Problem dar. Die Entwicklung der Mannschaft passt. Dennoch ist das Ziel von uns natürlich, dass wir diese Spiele gewinnen." Beim ersten Gegner Heidenfeld hat trotz des Zusammenschlusses nicht nur der Abgang von Spielertrainer Stephan Nöthling eine Lücke hinterlassen.

Zwei Siegen stehen bereits sechs Niederlagen sowie ein Remis gegenüber. Gar nur vier Punkte stehen auf der Habenseite von der SG Stadtlauringen. Bisher tat man sich sehr schwer und verbuchte beim 3:0 über Trappstadt den einzigen Saisonsieg. Beim TSV Münnerstadt füllt sich der Kader von Mal zu Mal. Nach Simon Snaschel und Sebastian Köhler dürften auch wieder Philipp Müller, Jannik Schmittzeh und Nico Markert mit dabei sein. Einzig Lucas Fleischmann und die Torhüter Patrick Balling und Lorenz Büttner werden fehlen. Keeper-Vertreter Jonas Warthemann macht seine Sache aber bisher unaufgeregt gut.