TV/DJK Hammelburg - SC Freising 3:1 (25:21, 25:23, 25:27, 25:19) - Das erste Match am Wochenend-Doppelspieltag hatte es in sich. "Das Spiel war nicht auf dem höchsten Niveau, dafür sehr hitzig. Vor allem strittige Schiedsrichter-Entscheidungen ließen die Emotionen hochkochen", sagte TV/DJK-Kapitän Felix Bendikoswki, dessen Team die Konzentration hielt, was nicht zuletzt dank der guten Aufschläge von Oliver Bauer mit einer 2:0-Führung belohnt wurde, "obwohl wir sicher nicht das beste Volleyball gezeigt haben" .
Bis auf Stefan Böhm (Studium in den USA) hatten die Saalestädter alle Mann an Bord, was TV/DJK-Trainer Tado Lehmann zu diversen Wechseln im Zuspiel nutzte. "Damit war unser Spiel sehr variabel angelegt", so Bendikowski. Im dritten Satz drohte die Partie zu kippen, weil die Oberbayern diesen Abschnitt mit Überlänge für sich entschieden. "Danach waren wir aber wieder motiviert und haben sehr gut gespielt. Unter dem Strich war es keine einfache Aufgabe, aber auch nicht so schwer, wie wir befürchtet hatten", bilanzierte Bendikowski, der das starke Block-Spiel von Oliver Möller in der Endphase des vierten Satzes hervorhob. Damit dürften sich die Freisinger endgültig aus dem Titelkampf verabschiedet haben. "Schön war, dass wir uns trotz aller Aufregung im Spiel später ganz locker mit den Freisingern unterhalten haben", lobte Bendikowski das faire Miteinander aller Akteure ungeachtet der Rivalität.

TV/DJK Hammelburg - TSV Eibelstadt 3:0 (25:18, 25:22, 25:20) - Von Kräfteverschleiß keine Spur bei den Hammelburgern, die keine 24 Stunden nach dem Erfolg über Freising kurzen Prozess mit den Eibelstädtern machten. "Wir haben durch die Bank gut gespielt", fand Kapitän Felix Bendikowski. Seinen Reiz hatte die Partie dennoch, standen mit Sebastian Rennert und Kjeld Classen doch zwei Ex-Hammelburger im Team der Gäste. Der gute Start bescherte den Saalestädtern ein beruhigendes Polster, welches bis zum Satzgewinn hielt. Lediglich im zweiten Abschnitt hielt der Gast dank der vielen Punkte von Sebastian Rennert bis zum 22:22 dagegen, ehe eine Mini-Serie der TV/DJKler den nächsten Teilerfolg bescherte. Bis auf 21:9 waren die Hammelburger im dritten Satz bereits davongezogen. Das schnelle Ende blieb allerdings aus, weil Eibelstadt die laxe Spielweise der Hausherren konsequent nutzte. Den finalen Punkt machten freilich erneut die Saale-Jungs, bei denen Dominik Seller in der Annahme überzeugte, während Jugendspieler Moritz Karlitzek bei seinen Einsätzen ebenfalls einen starken Eindruck hinterließ.
Aufgrund der Einführung einer 3. Liga als neuen Unterbau der 2. Liga, steigt in dieser Saison auch der Zweitplatzierte in die Regionalliga auf. "Wenn sich die Möglichkeit bietet, wollen wir aufsteigen", lässt Bendikoski keinen Zweifel an den Hammelburger Ambitionen. Selbst der Titel ist aus eigener Kraft möglich, weil am drittletzten Spieltag der verlustpunktfreie Tabellenführer aus Hirschau in der Saaletalhalle gastiert.