TSV Münnerstadt - TSV Güntersleben
Zum Auftakt der Rückrunde empfängt der TSV Münnerstadt (3./29) den TSV Güntersleben (12./21). Die jüngst erlittene 1:4-Niederlage gegen die FSG Wiesentheid sollte die Nägelsieder nicht umwerfen. "Mit unserer Spielanlage war ich zufrieden, wir haben eine sehr gute erste Hälfte gegen einen defensiv gut agierenden Gegner geboten. Danach hat uns etwas die Präzision gefehlt und Wiesentheid hatte bei den Nadelstichen eine hohe Trefferquote", analysierte TSV-Coach Dominik Schönhöfer.

Güntersleben sieht er indes als schwere Aufgabe für sein Team an. Die Mannschaft von Trainer Bernd Kuhn konnte bisher gegen jeden Gegner aus dem vorderen Tabellendrittel punkten - außer gegen die Schönhöfer-Crew. Im Hinspiel siegte Münnerstadt nämlich mit 4:2. "Auch diese Partie war eng. Güntersleben ist eine spielstarke, kompakte Mannschaft und kann mit einem guten Alex Priesnitz im Zentrum jedes Team schlagen. Wir müssen unsere Spielgenauigkeit erhöhen und die fußballerischen Grundtugenden in die Waagschale werfen", so der TSV-Dompteur.

SV Riedenberg - TSV Rottendorf

Vor einer schweren Aufgabe steht der SV Riedenberg (6./27) gegen den TSV Rottendorf (2./30). Die Spielpause zuletzt passte SV-Trainer Charly Storch nicht so recht ins Konzept. "Das war nach unseren beiden Niederlagen zuvor nicht gut. Jetzt wissen wir nicht so recht, wo wir stehen und haben nun schwere Aufgaben vor der Brust." Das Hinspiel verloren die "Störche" knapp mit 1:2. "Dort haben wir in Unterzahl noch den Anschlusstreffer geschafft. Es hat sich in der Bezirksliga zwar kein wirklicher Favorit herauskristallisiert, doch von den Mannschaften, die vorne stehen, scheint mir Rottendorf am stärksten. Für uns gilt es wegen des schweren Restprogramms, vor der Winterpause noch den ein oder anderen Punkt zu ergattern."

Kadertechnisch ändert sich kaum etwas. Lediglich Stefan Schneider soll geschont werden, damit dieser im neuen Jahr mit vollen Kräften angreifen kann. Charly Storch greift gegen Rottendorf wohl auf die bewährte, defensiv orientierte Taktik zurück und sagt: "Wir müssen nicht auf Sieg spielen, aber ich erwarte von meiner Mannschaft deutlich mehr Kampfgeist wie zuletzt."

SV Rot-Weiß Obererthal - FC Strahlungen

Nach zuletzt dreiwöchiger witterungsbedingter Zwangspause hofft man beim SV Obererthal (18./4), endlich wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Zu Gast ist der FC Strahlungen (16./15), der die Rot-Weißen beim 7:0-Hinspielerfolg demontierte, danach allerdings viel Stückwerk produzierte und sich momentan auf einem Abstiegsplatz wiederfindet. Vergangenes Wochenende überraschte die Truppe von Spielertrainer Jürgen Hein allerdings und feierte bei Tabellenführer TSV Bad Königshofen durch ein 1:0 den vierten Saisonsieg.

Doch dadurch will sich die Truppe von Michael Leiber nicht schocken lassen. "Gegen Strahlungen gibt es etwas aufzuarbeiten. Die Mannschaft ist heiß, das 0:7 aus dem Hinspiel wieder wettzumachen." Dass der Gegner besser als der Tabellenplatz ist, davon ist Leiber überzeugt. "Strahlungen hat eine gute Mannschaft, doch wir werden versuchen, ihnen unser Spiel aufzuzwingen und wenn möglich drei Punkte zu holen." Durch die längere Spielpause konnten einige Akteure ihre Blessuren auskurieren, so dass diesmal lediglich Christoph Uschold und Marco Schmitt fehlen werden.

SV Garitz - TSV Röthlein

"Wir spielen wieder zu Hause, deswegen mache ich mir eigentlich keine Sorgen", sagt Andrzej Sadowski süffisant zum Spiel seines SV Garitz (4./29) gegen den TSV Röthlein (9./24). Bei sieben Siegen aus neun Heimspielen dürfen die Garitzer durchaus selbstbewusst in die Partie gegen einen altbekannten Gegner gehen. Mit den Röthleinern kreuzte man neben diversen Ligaspielen auch bereits zweimal in jüngerer Vergangenheit in der Relegation die Klingen. 2008 stieg der SV nach einem 0:2 in die Kreisliga ab und schaffte zwei Jahre später im erneuten Duell mit Röthlein den Wiederaufstieg.

"Wir wollen natürlich gewinnen", hofft Sadowski auf eine Fortsetzung der Heimserie und baut auf die aggressive und sehr präsente, dominante Spielweise, die seine Truppe auf eigenem Geläuf an den Tag legt. Gerne darf dies auch eine Woche später in Schwebenried der Fall sein, doch jetzt gilt die volle Konzentration Röthlein. Torjäger Bastian Schober wird wohl aus beruflichen Gründen ebenso nicht an Bord sein wie Bastian Knauer (Hüftprellung). Dafür sind Manuel Krieter und Arthur Gerlinger wieder mit von der Partie.

SV Rödelmaier - FC Fuchsstadt

Gefunden hat sich mittlerweile der FC Fuchsstadt (7./27). Keiner redet mehr über die teils deftigen Niederlagen zu Beginn der Saison, denn nach dem hart erkämpften 3:2-Erfolg beim starken TSV Mühlhausen, erhöht sich die kleine Serie der Truppe von Trainer Marius Kubo auf zehn Punkte aus vier Spielen. Damit haben sich die Fuschter still und heimlich an die Spitzenplätze herangepirscht und wollen dort auch nach der Partie beim SV Rödelmaier (14./19) möglichst bleiben, obwohl der BOL-Absteiger alle Punkte zu Hause holte.

"Rödelmaier steht auf dem Abstiegs-Relegationsplatz, hat aber ein positives Torverhältnis", weiß Kubo um die Qualität des Gegners. Dass sein Team in der Fremde seinen Mann steht, bewies es zuletzt in Mühlhausen. "Dort verschießen wir einen Elfmeter zum möglichen 4:1 und fangen uns mit dem Halbzeitpfiff das 3:2 ebenfalls per Elfmeter. Das war mental natürlich ungünstig, doch wir haben darauf gut reagiert. Auch wenn wir in Durchgang zwei in einem wirklich intensiven Spiel auch mal Glück hatten", wünscht sich Kubo in Rödelmaier die gleiche Einstellung.