Bezirksliga Frauen

TV Aschaffenburg - TSV Wollbach 1:3 (20:25, 15:25, 29:27, 17:25).
Trotz personeller Probleme legten die Wollbacher einen fast perfekten Saisonstart hin gegen einen Kontrahenten, der bereits in der Vorsaison zweimal geschlagen wurde. Über den Verlust des dritten Satzes sah TSV-Trainer Wieslaw Karwacki großzügig hinweg. "Unser Sieg war eigentlich nie in Gefahr, obwohl einige Spielerinnen gefehlt haben. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen, die taktisch diszipliniert gespielt und die Vorgaben umgesetzt hat." Auf der für sie ungewohnten Diagonal-Position bot Vera Müller eine formidable Leistung. Wie auch Sina Faber, die aus der eigenen Jugend aufgerückt ist.

TSV Großheubach - TSV Wollbach 1:3 (25:19, 8:25, 20:25, 19:25).
Mit etwas Verzögerung kam dann doch noch ein Lob über die Lippen. "Zuspielerin Julia Heuler hat durch die Bank mit guten Aufschlägen überzeugt und die Schmetter-Einlagen von Caro Fischer waren im zweiten Satz die Initialzündung für uns", sagte Coach Karwacki. Der aber über den Sieg nicht viele Worte verlieren wollte, "weil wir einfach schlecht gespielt haben. Großheubach hat uns nie richtig gefordert". Umso überraschender war der frühe Satzverlust. "Vielleicht lag es am Wetter", meinte der Trainer mit einer Portion Sarkasmus. js

SV Straßbessenbach - TV/DJK Hammelburg II 3:1 (25:27, 25:19, 30:28, 25:11).
Hochmotiviert durch die beiden Siege des ersten Spieltags gingen die Hammelburgerinnen gegen die Gastgeber aus Straßbessenbach auf das Feld, um mit Vollgas um einen weiteren Sieg zu spielen. Nach einem anstrengenden Start samt Satzgewinn wurde dem Gegner danach zu viel Raum gegeben. Auch in Satz drei hatten die Gastgeber trotz starker Angriffe von Paula Hepp die besseren Nerven. Mangelnde Konzentration war die Basis für das schnelle Hammelburger Ende im vierten Satz.

TV/DJK Hammelburg II - TSV Lohr/Wombach - 2:3 (25:20, 13:25, 25:16, 18:25, 12:15).
Auch dieses Mal konnte der erste Satz gewonnen werden, im zweiten jedoch lief plötzlich nichts mehr wie es sollte. Die Motivationsansprache von Trainer Frank Otter und die Umstellung der Positionen, bei der Sabina Schlereth zum Zuspiel wechselte, zeigten Wirkung - Satz drei ging klar an die Hammelburgerinnen. Ziel war es nun, das Spiel souverän zu holen, doch lagen Wunsch und Wirklichkeit nicht beieinander. In der Folge zeigten die Damen aus Hammelburg Ermüdungserscheinungen und ließen den Spielerinnen des Gegners zu viele Möglichkeiten. Auch im Tiebreak lag die Mannschaft aus der Saalestadt zunächst hinten, kämpfte sich dann nochmal ran und musste das Spiel trotzdem im Tiebreak abgeben. Trost des Spieltags bleibt der eine geholte Punkt und die Aussicht auf eine Revanche in der Rückrunde. spion

Bezirksklasse Frauen

TSVgg Hausen - TG Würzburg II 1:3 (17:25, 16:25, 25:12, 19:25).
Die Zuschauer sahen ein interessantes und temporeiches Match, in dem die Hausener alles gegeben hatten. Allerdings konnte in den ersten beiden Sätzen die körperliche Überlegenheit der Gäste im Angriff durch den Häusler Block zu selten kompensiert werden, auch wenn die Abwehr um Libera Katja Fuchs gut funktionierte und Christine Leurer sowie Christina Fabian immer wieder Akzente setzten. Im dritten Satz änderte Trainer Robert Seller die Aufstellung, was sich auszahlen sollte. Mit einer Aufschlagserie von Katharina Meder von 6:9 auf 17:9 war dieser Satz gerettet. Allerdings hatten sich die Würzburger schnell auf das Hausener Spiel eingestellt und knüpften gnadenlos daran an, wo sie in Satz zwei aufgehört hatten.

TSVgg Hausen - TSV Lengfeld 3:0 (25:18, 25:10, 25:12).
Nach nur einer Stunde hatten die Häuslerinnen ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Und ungeachtet des kräftezehrenden Spiels zuvor alles Können abgerufen, um den Aufsteigern aus Lengfeld nicht den Hauch einer Chance zu lassen. spion

TV Bad Brückenau - DJK Schweinfurt 1:3 (25:23, 17:25, 7:25, 18:25).
Obwohl nahezu in Bestbesetzung angetreten, klappte es nicht mit dem ersten Saisonerfolg. Etwas mehr hatte Trainerin Maika Siliberto schon erwartet von ihrem Team, das trotz Satzgewinn früh Schwächen offenbarte. "Vor allem das Zusammenspiel zwischen Annahme, Zuspiel und Angriff war nicht wirklich harmonisch gegen konstant spielende Schweinfurter", sagte die Trainerin. Obwohl Jugendspielerin Melina Blumrich als Zuspielerin überzeugte, mussten die Sinnstädter den nächsten Abschnitt abgeben. "Wir waren in einem Tief und kamen da auch nicht mehr raus, obwohl uns unsere Fans vorbildlich unterstützt haben", kommentierte Siliberto die folgenden Satzverluste.

TV Bad Brückenau - ESV Gemünden 0:3 (17:25, 14:25, 13:25).
Nicht einmal ein Etappenerfolg war den Rhönerinnen gegen den ESV Gemünden vergönnt. Zwar zeigte sich die Annahme verbessert, doch im Angriff fehlte der Druck. "Es war einfach nicht unser Tag", sagte Trainerin Maika Siliberto, die den Jugendspielerinnen Laura Hahn und Kerstin Weber Einsatzzeit verschaffte und mit dem Auftritt der Talente absolut zufrieden war. Nach einer Spielzeit von 64 Minuten waren die Brückenauer erlöst. "Die Mädels müssen wieder ihren Rhythmus finden und das Zusammenspiel verbessern. Das ist das Ziel in den nächsten Trainingseinheiten." spion

Kreisliga Frauen

TSV Aschach - TV Haßfurt II 3:0 (25:17, 25:18, 25:14).
Einen Traumstart hatten die Aschacher Mädels in der neu gebildeten Kreisliga Ost ungeachtet diverser personeller Probleme. Etwaige Nervosität hatte sich schnell gelegt durch die Aufschlagserie von Carina Baier. Der gewohnt starke Mittelangriff um Carina Baier und Vanessa Markart wurde durch Jasmin Kaiser immer wieder geschickt in Szene gesetzt. Valerie Lochner setzte mit druckvollen Aufschlägen den Schlusspunkt im ersten Satz. Auch Abschnitt zwei und drei waren eine klare Angelegenheit für das Team von Walter Kuhn mit guten Offensivaktionen von Jennifer Klubert und Carina Baier, während Libera Felicja Grümmer und Ella Holzheimer wertvolle erste Erfahrungen sammelten.

TSV Aschach - TSV Röttingen II 3:0 (25:19, 25:20, 25:17).
Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte in den ersten beiden Sätzen immer wieder dazu, dass selbst ein 8-Punkte-Rückstand rasch ausgeglichen werden konnte. Jennifer Klubert und völlig überraschend Stellerin Jasmin Kaiser erzielten die meisten direkten Punkte am Netz. Dann war es Lisa Lochner, die mit jeweils fünf gefährlichen Aufschlägen die Sätze zwei und drei beendete. spion