TV/DJK Hammelburg - mediteam volleys Bamberg.
Auf die Hammelburgerinnen (2./22) wartet am Samstag in der heimischen Saaletalhalle mit Bamberg (8./14) ein "richtig harter Brocken", betont Trainer Frank Otter. Der TV/DJK-Coach trägt für seine Einschätzung gute Gründe vor, wohl wissend, dass der Tabellenstand in der Regionalliga nicht unbedingt eine schwere Aufgabe erwarten lässt. Frank Otter ist nämlich nicht entgangen, dass die Damen aus Oberfranken in der Rückrunde zunächst den damaligen Tabellenzweiten aus Obergünzburg und dann schließlich auch noch den Dritten aus Regenstauf bezwungen haben. "Sie sind quasi die Mannschaft der Stunde."

Keine Alternativen

Hinzu kommen für den Trainer die fast schon obligatorischen Personalsorgen.
"Mein Team gleicht mehr einem Lazarett als einer Sportmannschaft." Tabea Lang fällt wohl mit einem Bänderriss aus. Katja Vogler ist beruflich verhindert und Lena Bindrum hütete unter der Woche noch das Bett. "Ich brauche mir also über die Besetzung der Mittelblockerpositionen keinen Kopf machen", weiß Otter, dass ihm mit der gerade erst genesenen Carina Keilholz und Christin Heim nur zwei etatmäßige Spielerinnen für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.
Da mit Britta Lohneiß, Karo Rebhan und Mareike Bleuel bekanntlich gleich drei ehemalige Otter-Schützlinge in den Reihen der Bamberger stehen, gibt es für den Gegner keine nennenswerten Geheimnisse. Das alles spricht aus Sicht des Hammelburger Trainers für Bamberg. "Doch wie immer gilt die Phrase, dass das Spiel bei 0:0 beginnt. Außerdem müssen wir uns nicht fürchten. Zwei 3:0-Siege zum Auftakt der Rückrunde und die Gewissheit im Hinspiel in Bamberg 3:2 gewonnen zu haben", erwartet Frank Otter, dass das seinem Team Vertrauen in die eigene Stärke gibt.

Mit den Fans im Rücken

Außerdem haben die Saale damen eindrucksvoll bewiesen, dass sie Ausfälle nicht aus der Bahn werfen, haben sie doch trotz der Personalsorgen mehrfach das Feld als Sieger verlassen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Fans in der heimischen Halle. "Wenn uns unser Publikum noch quasi durch das Spiel trägt, werden wir auch diesmal eine gute Chance haben, Punkte zu sammeln. Außerdem spricht die Tabellensituation auch für uns" verweist Otter auf den mehr als erfreulichen zweiten Tabellenplatz. Für sein Team gilt es, wie in den vergangenen erfolgreichen Partien, den Kampf anzunehmen. Frank Otter ist überzeugt, dass das das geringste Problem ist, weiß er doch einige "Löwinnen" in seiner Mannschaft.