TV/DJK Hammelburg II - SV Straßbessenbach 3:2 (21:25, 25:15, 23:25, 25:21, 15:7) - Bevor es zum Kampf gegen den souveränen Spitzenreiter Röttingen kam, mussten erst die beiden Verfolger unter sich ausmachen, wer sich als echter Konkurrent erweist. Die Gastgeberinnen begannen mit zu vielen Eigenfehlern und ungenauem Zuspiel und ließen damit Straßbessenbach den Vortritt ins Match. Umso deutlicher holten sich die Saaledamen den Satzausgleich. "Da war nun deutlich mehr Bewegung in unserem Spiel", so Außenangreiferin Maxi Bindrum. Leider blieb es nicht bei der Dominanz. Trotz zahlreicher Wechsel gab der TV/DJK einen weiteren Satz ab. Die drohende Niederlage wurde im vierten Satz durch eine gute Liberaleistung von Johanna Wüscher sowie Aufschlagserien von Katharina Wüscher und Maxi Bindrum abgewehrt. Im alles entscheidenden Tie-Break besaßen die Hammelburger die stärkeren Nerven.


TV/DJK Hammelburg II - TSV Röttingen 1:3 (19:25, 25:22, 20:25, 24:26) - Erneut verschliefen die Gastgeberinnen mit vielen Eigenfehlern den Einstiegssatz. Die Spitzenreiter nahmen das Gastgeschenk dankend an. Doch schon in Runde zwei drehte sich das Spiel, mit dem Einsatz der beiden Routiniers Eva Frank und Linda Bauer gelang der Ausgleich nach Sätzen. Danach war es jedoch wieder vorbei mit der Konzentration. Nur noch wenige Aufschläge fanden ihr Ziel. Abermals lagen die Saale damen hinten und versuchten sich nun wieder in den Tie-Break zu retten. Paula Hepp, Lena Bindrum und Eva Frank ließen es am Netz ordentlich krachen, doch leider schlug Tabellenführer Röttingen ebenso hart zurück.

TV Faulbach - TSV Wollbach 1:3 (25:21, 23:25, 19:25, 22:25) - Schon der Anblick der Faulbacher flößt so manchem Gegner am Netz Angst ein. Im Durchschnitt überragen nämlich die Gastgeberinnen ihre Konkurrenz um eine Kopfgröße. "Da muss man sehr spät zum Block hoch", weiß TSV-Trainer Wieslaw Karwacki, dessen Mädels im Auftaktsatz unter die Räder kamen. Faulbach brannte am Netz ein Schmetterfeuerwerk ab. "Die hatten sich was vorgenommen, doch das Tempo konnten sie unmöglich bis zum Schluss durchhalten", mutmaßte Karwacki. Nach einer Analyse hatten sich die Wollbacher dem Gegner angepasst und Paroli geboten. "Da stimmten nun alle Laufwege meiner Spielerinnen", freute sich der Trainer. Dennoch musste zuerst der Gegner gebrochen werden, der noch bis zum 16:11 tonangebend war. "Ab da haben wir keine leichten Punkte mehr zugelassen", so der Coach, der vor allem von der Liberaleistung von Sabrina Urschlechter angetan war. Mit starken Aufschlägen und gefährlichen Aktionen am Netz hielt der TSV erbittert dagegen. "Das hat mit Sicherheit jedem Zuschauer gefallen." Über den Satzerfolg freuten sich hingegen nur die Gäste. Wollbach legte gleich noch einen deutlichen Etappensieg drauf, ehe sich Faulbach doch wieder wehrte. Bis zum 20:21 war die Partie offen, dann versetzte Vera Müller mit einer Aufschlagserie den Gastgebern den Todesstoß. "Es war das erste Mal, dass ich meiner Mannschaft nicht sagen konnte, was sie besser machen kann", lobte der Trainer begeistert.

TSV Wollbach - TG Veitshöchheim 3:0 (25:21, 25:16, 25:20) - Gegen das Schlusslicht gab es für Wollbach ein lockeres Auslaufen. "Es gab hier keinerlei Vorgaben", brachte der Trainer alle seine Spielerinnen zum Einsatz, vorrangig die, die sonst zu kurz kommen. Sein Team hatte quasi Narrenfreiheit am Netz und spielte die Sache runter.