SG Waldfenster/Lauter II - FC Obereschenbach 1:2 (0:1) - Torfolge: 0:1 Benedikt Meder (8.), 0:2 Julian Meder (50.), 1:2 Pascal Heckelmann (82.).

Für einen perfekten Auftakt des Aufstiegsaspiranten sorgte Benedikt Meder, dem mit einem unhaltbaren 20-Meter-Schuss die frühe Führung glückte. Die hätte Florian Graf ausbauen können, doch er scheiterte am Pfosten (18.). Dann fand Benedikt Meder seinen Meister in Torwart Fabian Bittermann. Nach der Pause stellte Julian Meder die Weichen auf Sieg, als sich seine verunglückte Flanke ins lange Eck des SG-Tores senkte. Philipp Desch hätte den dritten Treffer erzielen müssen, doch er traf aus fünf Metern nur die Latte des leeren Tores. Die Gastgeber, die nur elf Spieler zur Verfügung hatten, gaben angetrieben von Benedikt Wehner und Pascal Heckelmann nicht auf.
Nach Flanke von Julian Voll legte Andreas Köth auf Heckelmann ab, der die Kugel in den Winkel zimmerte. Nach einer Verletzung nur noch zu zehnt, gelang dem Schlusslicht der Ausgleich nicht mehr. ts

SV Albertshausen - TSVgg Hausen 2:3 (0:2) - Torfolge: 0:1 Patrick Fichte (Handelfmeter/12.), 0:2 Tobias Burigk (27.), 1:2 Frank Stürzenberger (79.), 1:3 Sascha Vieth (80.), 2:3 Oliver Flory (90. +2) - Gelb-rote Karte: Benjamin Johannes (Albertshausen/88.).

Wird der bislang so souveräne Primus auf der Zielgeraden doch noch nervös? Durch die Heimpleite beträgt der Vorsprung auf Verfolger FC Obereschenbach nur noch drei Punkte. "Das waren heute nicht wir, so darf man sich im Aufstiegsrennen nicht präsentieren", ging SVler Oliver Flory mit sich selbst und seinen Mannschaftskameraden hart ins Gericht. Nach der völlig verkorksten ersten Hälfte und einer deutlichen Ansprache von Coach Oliver Scholz wurde es nach dem Wechsel zwar etwas besser seitens der Hausherren, ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld lud Sascha Vieth jedoch zum entscheidenden Konter ein. Trotz der Pleite darf Albertshausen weiterhin für die Kreisklasse planen, benötigt man aus den verbleibenden beiden Partien doch lediglich einen Zähler, um sicher unter den Top-Zwei der Liga einzulaufen.

TSV Gauaschach - SV Gräfendorf/Dittlofsrada 0:2 (0:2) - Torfolge: 0:1 Patrick Müller (Foulelfmeter/35.), 0:2 Tarek Tarabeh (44.).

Bei beiden Teams schien die Luft vom Start weg schon raus gewesen zu sein, wenngleich die Gräfendorfer theoretisch noch auf die Relegation hatten hoffen dürfen. Dies jedoch hat sich nun durch die Ergebnisse der Konkurrenz trotz des verdienten Dreiers erledigt. Nach Patrick Müllers Strafstoß sorgte Tarek Tarabeh noch vor der Pause aus fünf Metern für die Entscheidung.ˆ

DJK Schlimpfhof - SV Mach tilshausen 2:2 (2:1) - Torfolge: 1:0 Florian Wehner (4.), 1:1 Oliver Kirchner (16.), 2:1 Michael Römmelt (22.), 2:2 Dominik Warmuth (67.) - Bes. Vorkommnis: Peter Kolb (Schlimpfhof) hält Foulelfmeter von Jörg Schmitt (20.).

Etwas glücklich, alles in allem aber nicht unverdient schaffte es die Schlimpfhofer Notelf, den Aufstiegshoffnungen des SV Machtilshausen einen Dämpfer zu verpassen. Die Hausherren kämpften verbissen, wenngleich man in der Tabelle ja jenseits von Gut und Böse positioniert ist. Anders sieht es da beim SV aus, der nun schon drei Zähler Rückstand auf Ramsthal II/Wirmsthal hat und auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen muss. Für die ambitionierten Gäste reichte die spielerische Überlegenheit am Ende nicht aus, auch weil Harald Fehr einen Schuss noch von der Torlinie kratzte.

SG Oberleichtersbach/Modlos - TSV Euerdorf 4:0 (4:0) - Torfolge: 1:0 Simon Wittmann (17.), 2:0 Patrick Bub (25.), 3:0/4:0 Simon Wittmann (26./33.) - Gelb-rote Karte: Maximilian Knüttel (Oberleichtersbach/34.) - Bes. Vorkommnis: Andreas Diller (Oberleichtersbach) schießt Foulelfmeter an den Pfosten (60.).

Erst nach dem Platzverweis kamen die Euerdorfer etwas besser ins die Partie, die zu diesem Zeitpunkt allerdings schon entschieden war. Zu deutlich war die Oberleichtersbacher Überlegenheit da schon gewesen. Überragend in Form zeigte sich einmal mehr Torjäger Simon Wittmann, der per Dreierpack zur Stelle war. Herrlich anzusehen war der Treffer zum 3:0, als Wittmann die Kugel aus 20 Metern genau ins Kreuzeck setzte. Die Hausherren überzeugten in der zweiten Hälfte trotz Unterzahl durch hohe Cleverness, das Ergebnis wurde letztlich ohne Mühe ins Ziel gebracht.

SG Geroda/Stralsbach - SV Ramsthal II/Wirmsthal 0:7 (0:3) - Torfolge: 0:1 Florian Hahn (10.), 0:2 Philipp Schmitt (16.), 0:3 André Büttner (30.), 0:4 Patrick Link (50.), 0:5/0:6 Daniel Six (70./79.), 0:7 André Büttner (85.).

Mit dem Kantersieg nutzten die Gäste die Ausrutscher der Konkurrenz an der Spitze und festigten ihren Relegationsplatz. Vom Start weg war man beim bereits abgestiegenen Gastgeber klar Chef im Ring, war spielerisch wie läuferisch turmhoch überlegen. Geroda/Stralsbachs Informant Manfred Selner kam zu einer eindeutigen und sportlichen Analyse: "Bei konsequenterer Chancenverwertung der Wirms- und Ramsthaler hätten wir gut und gerne auch zweistellig auf die Mütze bekommen können." Die siegreichen Gäste derweil sind bestens gerüstet für den Endspurt.

SG Hassenbach - PSV Bad Kissingen 2:2 (2:2) - Torfolge: 0:1 Adam Köpplin (10.), 1:1 Florian Pentenrieder (29.), 1:2 Adam Köpplin (32.), 2:2 Matthias Trischler (35.) - Gelb-rote Karte: Oliver Pfannes (Bad Kissingen/85.) - Bes. Vorkommnis: Mario Götz (Hassenbach) scheitert mit Foulelfmeter an Gregori Engelage (45.).

Angeführt von ihrem Spielertrainer Oliver Pfannes setzten die Gäste die spielerischen Akzente, ermöglichten der Spielgemeinschaft mit Schwächen in der Defensive aber immer wieder Torchancen, die Florian Pentenrieder und Matthias Trischler nutzten. Glück für die "Post", dass Mario Götz mit dem Pausenpfiff mit einem Elfer am Post-SV-Keeper Engelage scheiterte. Auf Seiten der Gäste war Adam Köpplin mit seinem Doppelpack der Remis-Garant. Pech hatte Pfannes, dass sein Schuss auf der Linie geklärt wurde - unfreiwillig vom Teamkollegen Eugen Schlei.

SpVgg Sulzdorf - TV Jahn Winkels 5:0 (0:0) - Torfolge: 1:0 Karl Heinz Götz (65.), 2:0 Peter Schmidt (67.), 3:0 Carsten Eckart (70.), 4:0 Yanick Kiesel (Eigentor /72.), 5:0 Kevin Scheider (Foulelfmeter/80.).

Gut eine Stunde hielten die Winkelser ihren Kasten sauber, doch dann brach Karl Heinz Götz den Bann. Ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch eine Mannschaft. "Der Sieg geht in dieser Höhe völlig in Ordnung", meinte der Sulzdorfer Vorstand Dieter Kriegsmann.

FC Rottershausen - TSV Trappstadt 2:0 (0:0) - Torfolge: 1:0 Frank Seufert (50.), 2:0 Maximilian Seufert (Foulelfmeter/89.) - Gelb-rote Karten: René Lang (89.) und Philipp Bauer (90. + 2/beide Trappstadt).

"Offensichtlich hatten die Gäste keinen Bock auf Fußball, anders ist ihre destruktive Spielweise nicht zu erklären", befand Rottershausens Abteilungsleiter Michael Seßner. Der sah über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor, doch erst nach 50 Minuten die längst fällige Führung. Der Gästekeeper konnte nach einer Einzelleistung von Thomas Werner nur abklatschen lassen, Frank Seufert staubte ab. Die Quittung für ihre immer härtere Spielweise bekamen die Gäste mit dem Foulelfmeter und den zwei Platzverweisen.

SV Merkershausen - TSV Nüdlingen 4:0 (2:0) - Torfolge: 1:0 Frank Schüll (15.), 2:0/3:0 Oliver Schwaiger (34./75.), 4:0 Udo Kuhn (82.).

Befreit spielte Merkershausens letztes Aufgebot auf. "Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir Ralph Katholing gut im Griff hatten", lautete das Fazit von Alois Klug, für den der Sieg vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel.

DJK Seubrigshausen/Großwenkheim - SpVgg Haard 1:2 (1:2) - Torfolge: 1:0 Sascha Balling (5.), 1:1 Tom Schulz (6.), 1:2 Andi Göbel (Eigentor/10.) - Gelb-rote Karte: Daniel Kerber (Haard/87.).

In einer sehr ausgeglichenen Begegnung wäre ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen. "Doch in den ersten zehn Minuten haben wir kurz abgeschaltet", sah Pressewart Ludwig Schmöger, wie sich eine 1:0-Führung in ein 1:2 wandelte. Das Eigentor wollte er Andi Göbel nicht ankreiden, "denn hinter ihm wäre Tom Schulz einschussbereit gewesen". Haard hat mit dem Sieg zumindest den Relegationsrang sicher, eine sensationelle Bilanz für den Aufsteiger.

SC Oberbach - TSV Oberelsbach 1:3 (0:1) - Torfolge: 0:1 Julian Riedenberger (17.), 0:2 Matthias Martin (57.), 1:2 Tobias Schuhmann (69.), 1:3 Mario Katzenberger (90.) - Gelb-rote Karte: Peter Tulinski (Oberbach/40.).

Der SC Oberbach zeigte großartige Moral, konnte dennoch nicht die zweite Niederlage binnen drei Tagen verhindern. Zum Spieler des Tages avancierte SC-Torsteher Florian Heublein, der vor allem im zweiten Durchgang über sich hinauswuchs, als seine Mannschaft nach Tulinskis Platzverweis in Unterzahl spielen musste. Lobenswert allemal der Einsatz, der auch zum verdienten Ehrentreffer führte.

SV Wildflecken - FSV Hohenroth II 5:0 (5.0) - Torfolge: 1:0 Felix Frank (5.), 2:0 James Galloway (10.), 3:0 Uli Weikard (20.), 4:0/5:0 James Galloway (30./35.).
Der SV Wildflecken war eine Halbzeit lang im Spielrausch. Allen voran James Galloway, der als Spielmacher brillierte und sich genial bei seinen Torschüssen zeigte. Auch im zweiten Spielabschnitt wirbelte der SV Hohenroths Defensive durcheinander, zeigte sich aber zu unentschlossen im Abschluss. "Heute haben wir vergessen, einen zweistelligen Sieg herauszuschießen", meinte Gunter Groß.

SG Premich/Gefäll - VfL Bad Neustadt II 2:2 (1:2) - Torfolge: 0:1 Murat Keskin (8.), 0:2 Peter Martinovic (40.), 1:2 Thomas Korb (44.), 2:2 Johannes Schlesinger (70.).

Die Spielgemeinschaft zeigte zwei Gesichter. Bis zur 40. Minute lief man einem Rückstand hinter her. Thomas Korb weckte kurz vor dem Halbzeitpfiff mit seinem Anschlusstor die Lebensgeister seiner Mannschaft, die nach dem Seitenwechsel viel Druck ausübte. Am Ende langte es aber nur zum Ausgleich.

TSV Aschach - TSV Bad Bocklet 2:2 (2:1) - Torfolge: 1:0 Alexander Schneider (32.), 2:0 André Weidinger (34.), 2:1 Thomas Kraus (41.), 2:2 Stefan Weigand (Foulelfmeter/61.).

Durch das Unentschieden wahrte der TSV Bad Bocklet seine Klassenerhaltschance. Die Gastgeber kamen nach dem Doppelschlag zu einer eigentlich beruhigenden Führung. Bad Bocklet fightete zurück, fast mit dem Halbzeitpfiff gelang der Anschlusstreffer, als Thomas Kraus der Aschacher Abwehr entwischt war. Der Ausgleichstreffer resultierte aus einem sehr umstrittenen Foulelfmeter, den Tobias Gabel verwirkt haben soll "Der Unparteiische stand 60 Meter entfernt bei meinem angeblichen Foul, das keins war", beteuerte Gabel.