Er präsentierte dem Publikum auf spielerische Weise einen neuen Ansatz des Umgangs mit Problemen, und wie sich diese in Inspirationen verwandeln lassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Während eine Person normalerweise alles ihm Mögliche nutzt, nicht zu scheitern, sucht der Clown lustvoll nach dem Kipp-Punkt. Er sagte, das Kippen nicht gleich Absturz bedeutet, sondern einen Impuls für Neues bieten kann. Zur Verdeutlichung zeigt Stuhlmiller vollen Körpereinsatz. Im weiteren Verlauf erlernten die Zuhörer praktische Methoden für den Alltag und durften diese auch gleich anwenden.

Nach "Clownesken-Kipp-Regel" stände an erster Stelle bei Auftreten eines Problems, dieses erst einmal herzlich willkommen zu heißen. Im nächsten Schritt hatten die Zuhörer die Aufgabe, sich dem Problem vorzustellen. Auch der Unterschied zwischen Problem und Aufgabe wird ersichtlich. So möchte eine Aufgabe gelöst werden und stellt zunächst kein Problem dar. Stuhlmiller sagte: ,,Ein Problem jedoch ist tiefgreifender, will den Menschen zum Kippen bringen, ihn Scheitern sehen." In diesem Fall ist es verschwendete Energie, weiter nach Lösungen zu suchen. Viel besser eignet es sich in dieser Situation zunächst einmal über das Problem zu staunen, es auf sich wirken zu lassen und sich damit selbst zu erden.

Witzige Anekdoten, Mimik und Gestik

Nachdem das Problem also erkannt ist, kann es uns inspirieren, können wir es öffentlich machen und uns vielleicht einen Spielpartner suchen. Scheitern führt nicht automatisch zu einem Absturz, das wurde im Vortrag ganz deutlich. Stuhlmiller schaffte es als Clown durch witzige Anekdoten, Mimik und Gestik, das Publikum immer wieder zum Lachen zu bringen. Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit zu einem persönlichen Kennenlernen bei einem Imbiss.