Gleich zwei besondere Veranstaltungen hat Claudia Bollenbacher von der Kissinger Buchhandlung "seitenweise.Die Buchhandlung" für den Monat September organisiert. Eine Signierstunde der Spiegel Bestseller-Autorin Anna Benning am Samstag, 3. September und eine Lesung am Freitag, 9. September.

Anna Benning ist Bestseller-Autorin und stammt aus Schweinfurt. Um 14 Uhr wird sie in der Kissinger Buchhandlung zu Gast. Da der Laden in der Ludwigstraße 21 sehr klein ist, bittet die Buchhandlung um Anmeldung (Tel. 0971/46 46; Email: seitenweise.diebuchhandlungbk@t-online.de). Der Eintritt ist frei.

Die Leidenschaft für Geschichten bestimmt seit vielen Jahren Anna Bennings Weg: Nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Stationen als Buchrezensentin und Aushilfsbuchhändlerin arbeitet sie seit 2013 in einem Verlag. Eines Tages fasste sie sich ein Herz und brachte ihre eigenen Geschichten zu Papier. Die "Vortex"-Trilogie war ihr Debüt. Mit allen drei Teilen ist sie wochenlang in der Spiegel-Bestellerliste Jugendbuch zu finden.

Ihre Dystopie packt die überwiegend jungen und weiblichen Leserinnen von Anbeginn, schreibt die Kissinger Buchhandlung in ihrer Presseankündigung. Die Rezensionen sind durchweg positiv.

Lange wurde gerätselt wie es bei Anna Benning weitergehen könnte. Nun ist das Rätsel gelöst: Am 31. August erscheint Band 1 der neuen Urban Fantasy-Trilogie "Dark Sigils". Für alle Fans gibt es bei am 3. September erstmals eine Signierstunde. "Wir freuen uns dieses Debut mit Anna Benning, einer erfolgreichen Autorin aus der Region, und ihren Werken feiern zu dürfen", so Claudia Bollenbacher. Aus diesem Grund verlost die Buchhandlung unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei signierte Bücher der Autorin. Bereits vorhandene Bücher dürfen gerne mitgebracht werden.

Gespräch mit Prinz von Anhalt

"Das verfluchte Jahrhundert" Lesung und Gespräch mit Eduard Prinz von Anhalt heißt es dann am Freitag, 9. September, um 19 Uhr bei Faber am Füllbacher Hof, Eisenstädter Platz 1 in Bad Kissingen.

Julius Eduard Erdmann Ernst-August Prinz von Anhalt ist ein deutscher Journalist und Buchautor. Die Askanier sind ein altsächsisches Hochadelsgeschlecht, das seit dem 11. Jahrhundert historisch nachweisbar ist. Seit 1863 existiert nur noch die Dessauer Linie, die aufgrund der Novemberrevolution 1918 ihren Thronverzicht im Herzogtum Anhalt erklärte und deren Familienoberhaupt seit 1963 Eduard Prinz von Anhalt ist. Was die Askanier mit Bad Kissingen zu tun haben und warum ein bekannter Schauspieler sehr stolz auf seinen Opa ist, das erfahren Interessierte am 9. September live vor Ort. Eduard von Anhalt kann überaus vergnüglich von aristokratischen Ausschweifungen erzählen. Aufwühlend werden diese Erinnerungen durch die Geschichte seines Vaters, der sich erst den Nationalsozialisten entgegenstellte und dafür mit Haft im Konzentrationslager bestraft wurde, um nach dem Krieg dann vom sowjetischen Geheimdienst schikaniert zu werden. Prinz Eduard von Anhalt erzählt und Sigismund von Dobschütz leiht ihm, für die Passagen aus dem Buch, seine Stimme. Karten gibt es im Vorverkauf bei seitenweise.Die Buchhandlung. red