Die gesamte Familie - die 45 und 46 Jahre alten Eltern sowie die fünf Kinder zwischen drei und 16 Jahren - wurden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Vater hatte noch versucht, mit einem Feuerlöscher die Flammen zu löschen, doch vergebens.

Den alarmierten Feuerwehren gelang es dann, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf den gesamten Dachstuhl und das Haus zu verhindern.Kreisbrandmeister Steffen Zalahowski war einer der ersten Feuerwehrler am Brandort und stellte fest, dass ein Zimmer im Erdgeschoß des Einfamilienhauses in Flammen steht. An die 50 Wehrleute von vier Feuerwehren waren im Einsatz.


Ein Großaufgebot an Fahrzeugen



Die Brandbekämpfung erfolgte im "Innenangriff". Als die Flammen gelöscht waren, durchsuchte ein weiteres Team das Haus und öffnete die Fenster zum Rauchabzug. Vater, Mutter und die fünf Kinder waren zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr im Haus, sondern bei Nachbarn untergebracht.

Mit der Wärmebildkamera wurden die einzelnen Zimmer, vor allem das Zimmer, in dem das Feuer ausbrach, genauestens untersucht, um noch vorhandene "Brandnester" zu finden. Das galt auch für den Dachbereich. Bei dem Haus handelt es sich um ein Holzhaus in Ständerbauweise. Zwei Stunden nach Ausbruch des Feuers rückten dann die Feuerwehren nach und nach ab, zurück blieb eine Brandwache. Zuvor aber wurde das Dach noch eingedeckt, damit bei eventuellem Regen kein weiterer Schaden entsteht. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.