Das Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist bei jungen Fahrern fast doppelt so hoch als bei anderen Verkehrsteilnehmern. 2014 kamen in Bayern 69 junge Fahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben (Quelle StMI). Mit "Schatten - Ich wollte doch leben!" hat der ADAC eine Ausstellung initiiert, um vor allem junge Menschen wachzurütteln.
"Wir wollen damit bewusst Grenzen überschreiten und so junge Leute für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit individueller Mobilität gewinnen", so Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen sechs lebensgroße, geschwärzte Figuren. Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Es handelt sich nicht um fiktive Fälle, sondern jeder Unfall hat sich real ereignet.
Die Texte auf den Schatten-Figuren erzählen die tragischen Schicksale der Toten. Neben Schilderungen zum Unfallhergang sind auch persönliche Angaben vermerkt. Zwei Wochen lang sind die Figuren aufgestellt, um betroffen zu machen, wachzurütteln, zum Nachdenken anzuregen und Anlass für Gespräche zu geben.
Mit der Ausstellung sollen vor allem junge Fahranfänger weiter sensibilisiert werden, um die Unfallzahlen zu senken und die Anzahl der Verkehrstoten zu reduzieren. Die Ausstellung wird dieses Jahr durch weitere Schulen in Nordbayern wandern. red