Lukas Rybak und Anna-Sophie Weier stellten in der Bauausschusssitzung das Projekt vor. An fünf Stationen wollen die Schüler Wanderer und Spaziergänger zum Nachdenken über ihre Umwelt anregen. Die Tafeln und Stationen sollen so gestaltet sein, dass sie jedes Alter ansprechen.

Geplant ist beispielsweise ein gegossener Fußabdruck, der zeigen soll, dass jeder Mensch auf der Welt Spuren hinterlässt. Zwei Holzmenschen sollen aufgestellt werden, an deren Gesichtern Spiegel angebracht sind. So schaut der Spaziergänger beim Betrachten in sein eigenes Gesicht. Er soll erkennen, dass er selbst Teil der Umwelt ist, die es zu schützen gilt,erläuterten die beiden Gymnasiasten. Geplant ist außerdem ein kleiner Barfußweg.


Sponsoren fehlen bislang



Das alles wollen die Schüler bis Oktober verwirklicht haben.Bis dahin müssen sie Sponsoren finden, weil das Projekt Geld kostet, das bislang noch nicht da ist. "Wir brauchen nicht viel Geld", verkündete Anna-Sophie Weier und nannte den Betrag von rund 500 Euro. Mit dem Sammeln begannen die Schüler gleich in der Bauausschussitzung und verteilten die Kontodaten. Der Bauausschuss unterstützt das Projekt, nicht finanziell, aber ideell.

Zustimmung kam auch von den Vertretern des Agenda-Arbeitskreises, der den Wiesenwanderweg vor einigen Jahren initiiert hat. Die Stationen würden sich ergänzen, befand Werner Beck. Stadtrat Hermann Brust (CSU) bot sich an, mit den jungen Leuten die geeigneten Standorte für ihre Stationen auszuwählen. Denn entlang des Wiesenwanderweges befänden sich viele Grundstücke in Privatbesitz.