Endlich fand sie nun statt: die Vernissage, die Würdigung der Skulpturen, die jeder nun in der Anton-Kliegl-Mittelschule bewundern kann. Eröffnet wurde der Abend vom Schulleiter Harald Bötsch, der neben den Kunstbaumeistern noch einen anderen Entdecker würdigte, nämlich Jonas Albert. Der Schüler der 8. Klasse hatte sich gemeinsam mit seinem Bruder auf eine chemische Spurensuche begeben und mit den Ergebnissen einen Wettbewerb des Kultusministeriums gewonnen.

Die Kunst-Erfinder der "Denkmaschine" (Marei Terborg), der "Spiegel-Ballerina" (Paula Mittmann), des "Magischen Harry-Potter-Buches" (Jessi Steinert), der "Wagendeichsel mit Bremse" (Lukas Fichtner, Maximilian Hinnert, Rim Allahib, Laura Fischbach, Sophie Warmuth), des "Kunterbunten Schulalltagstisches" (Bastian Schmitt, Dustin Wolter, Johannes Herold), der "Gedüngten Erdbeere" (Marlene Knopp), der "Schraubeneule" (Marina Kiesel), der "Stein-Bauwerke" (Regina Kropotin, Anastasia Ursulowa), des "Glücksschweins, das als harte Sau gegen die Vögel nicht aufgeben will" (Jonas Albert), des "Röhrenschlagzeugs" (Anton Belawin) und der "Vampirfledermaus mit einer guten und einer schlechten Seite" (Sarah Bachmann, Verena Kirchner) waren fast alle da an diesem Abend.
Denn nun konnten sie den Gästen des Abends, dem stellvertretenden Bürgermeister Schick, Mitgliedern des Rotary-Clubs und den das Projekt ebenfalls unterstützenden Unternehmern, Eltern, Lehrern und Freunden zeigen, was sie in einer Dezemberwoche gebaut hatten. Manche Skulptur, wie die Spiegel-Ballerina, wurde allerdings erst im Februar 2016 fertig.
Wie echte Künstler mussten die Schüler vor ihrer Skulptur Rede und Antwort stehen, bekamen aber auch viel Lob für das kunstvoll Geleistete. Zur Vernissage gab es dreidimensionale Programmheftchen mit Wegweiser zu den Skulpturen, Lieder der Schulband und ein von Schülern gestaltetes Buffet. red