Der Winter hat den Süden Bayerns fest im Griff. Für mehrere Landkreise gilt der Katastrophenfall. Feuerwehr und Bundeswehr helfen, Ordnung ins Schneechaos zu bringen. Auch aus der Rhön sind Einsatzkräfte vor Ort, darunter der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) Bad Kissingen sowie die Bergwacht Rhön-Spessart.

Einsatzkräfte im Süden entlasten

"Es gilt die Bergwacht Chiemgau, die sich seit einer Woche im Dauereinsatz befindet, zu entlasten", erklärt Steffen Koberstein, Regionalleiter der Bergwacht Rhön-Spessart. Dadurch gelingt es der Bergwacht Chiemgau freie Kräfte für Notfälle bereitzustellen, sollte sich die Lage weiter verschlimmern. Die Bergwacht Rhön-Spessart hat den Auftrag, das Dach einer Rehaklinik bei Bischofswiesen im Berechtesgadener Land von der Schneelast zu befreien.

Unterstützung erhält sie dabei von Einsatzkräften aus anderen Mittelgebirgsregionen wie dem Fichtelgebirge. "An der Rehaklinik ist die Bergwacht mit 55 Mann im Einsatz." Davon kommen 14 aus dem Bereich Rhön-Spessart. Acht aus dem Spessart und sechs Rhöner: Darunter vier Oberbacher und zwei Waldberger. Koberstein konnte den Einsatz selbst nicht begleiten, steht aber in Kontakt zur Mannschaft vor Ort. Sein Part war die Vorbereitung des Einsatzes. "Angereist sind unsere Leute am Sonntag mit zwei Vw-Bussen", informiert der Regionalleiter.