Für 14 Euro kann sich die Familie aber auch einen Keramik-Filter kaufen, der etwa eineinhalb Jahre aus Regen- und Oberflächenwasser sauberes Trinkwasser macht. Darüber hinaus werden die Frauen vor Ort in Sachen Wasserhygiene ausgebildet. Die Produktionsstätten sollen von der Bevölkerung selbst errichtet werden, auch die Einrichtung soll selbst besorgt werden. "Unser Ziel ist es, uns selbst irgendwann überflüssig zu machen", erläutert Hans-Otto Wack den Wunsch nach einer nachhaltigen Perspektive.
Das Projekt kommt bei der Bevölkerung sehr gut an. Die Kosten werden lieber in ein langfristiges Wasserprojekt investiert, das in der Zukunft selbst übernommen werden kann. "Die Entwicklung muss vor Ort von den Leuten selber und in ihrem eigenen Tempo kommen", sagt Hans-Otto Wack.