Für Hans-Otto Wack ist klar: "Wasser ist das sensibelste Gut, das wir haben." Und von existentieller Bedeutung. Obwohl Ugandas Fläche zu einem großen Teil aus Wasser besteht, gilt dort dennoch "allerhöchster Wassernotstand". Denn das Wasser, das der Bevölkerung zur Verfügung steht, ist schmutzig und verursacht Infektionen. 40 Prozent der unter Vierjährigen sterben aufgrund von verschmutztem Wasser.
Wassermangel hindert zudem die Kinder am Schulbesuch, sie müssen sich an der Suche nach Wasser beteiligen. Auch Frauen verbringen den Tag mit der Wassersuche. Dieser Notstand begünstigt Wasserspekulationen, treibt den Wasserpreis in die Höhe. So verkauft ein Erfrischungsgetränkehersteller in Uganda keine Softdrinks, sondern Wasser. Für 14 Euro erhält eine Familie sauberes Flaschenwasser für drei Wochen.