Beim 8. Einsatz zur Pflege des Kapellenfriedhofs in Bad Kissingen waren diesmal acht Helfer beteiligt. Eine Gruppe war mit dem Grab für den im Krieg 1866 im Bereich des damaligen Hotel Sanner gefallenen "tapferen Bayern" befasst. Unter dem von Efeu überwucherten Grab fand sich eine Steineinfassung, die völlig im Erdreich verschwunden war.
Die anderen Helfer befassten sich mit den Offiziersgräbern am nördlichen Weg des älteren Teils des Kapellenfriedhofs und
bereiteten diese auf beabsichtigte Überarbeitung seitens der Stadt vor.
Mit Freude wurde festgestellt, dass die Grabinschrift für den bayerischen Hauptmann Freiherr von Reitzenstein bereits aufgefrischt wurde. Aufgearbeitet ist auch die Grabinschrift für die beiden zivilen Kriegsopfer. Für die anderen Gräber ist dies von der Stadt bereits in der Planung.
Einer der Helfer bearbeitete die Stämme der beiden Eiben am Grab des preußischen Musketiers August Becker, um zu sichern, dass diese nicht wieder Äste im unteren Bereich austreiben. Einer der Helfer hat sich mit dem Grab des Herrn von Coudenhove befasst, dessen Grabkreuz sich in der ehemaligen Leichenhalle erhalten haben soll. Kreiskulturreferent Eberth wird sich dafür einsetzen, dass dieses wieder auf das Grabmal gesetzt wird.
Der nächste Einsatz der ehrenamtlichen Helfer findet voraussichtlich in der 24. Kalenderwoche statt. Bis dahin sollen die Offiziersgräber am Nordweg in der Beschriftung erneuert sein. Schüler haben ihre Mithilfe angeboten.