Der Mann war gegen 9.45 Uhr zu Fuß auf einer Wiese rund 150 Meter neben der Bergseestraße in Richtung Berghaus Rhön bei Riedenberg unterwegs. Bei der Absuche des Geländes stieß er auf den am Boden liegenden verdächtigen Gegenstand.


Fundort sofort gesichert

Nach näherer Betrachtung erkannte der Hobby-Archäologe laut Polizeibericht, dass es sich bei dem Metallteil um Munition handelt und holte sich Hilfe bei der örtlichen Polizei-Dienststelle. Eine Streife sicherte sofort nach der Mitteilung den Fundort und verständigte den Kampfmittelräumdienst. Die Spezialisten identifizierten die Munition als eine 8-Zentimeter-Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg.
Laut Polizei hatte die Granate zum Glück keinen Zünder. Die Mitarbeiter des Kampfmittel-Räumdienstes konnten das Überbleibsel aus dem Weltkrieg deshalb gefahrlos in einem gesicherten Behältnis mitnehmen und entsorgen.


Lob für das Vorgehen

Aufgrund dieses Vorfalls warnt die Polizei dringend davor , solche hochgefährlichen Gegenstände anzufassen oder selbst zu transportieren. "Der Hobbyarchäologe hat absolut richtig gehandelt und sofort die Polizei verständigt", heißt es im Polzeibericht. Die Streife habe sich so vor Ort sofort um die qualifizierte Einstufung der Fundmunition und deren Entsorgung gekümmert. rr