Das ist aber auch schon so ziemlich die einzige Gemeinsamkeit. Ansonsten sind die drei sehr verschieden.
"Wir haben oft Besucher hier", sagt die Vorsitzende des Freundes- und Unterstützerkreises Seniorenzentrum St. Elisabeth, Renate Schiefer. "Die beste Neuerung ist der verglaste Pavillon", fügt Stellvertreter Karl Beudert hinzu.

Noch junge Gärten


Das junge Haus mit den sehr jungen Gärten präsentiert sich modern. Wolfgang Bayer hat seine Skulpturen ausgestellt und Motorkettensägen-Künstler Robert Reuscher zeigt Kostproben seines Könnens. Im Garten hinter dem Haus aber herrscht die gewohnte Ruhe. "Nicht jeder hat Kontakt zu einem Seniorenheim. Heute können sich die Gäste einmal umsehen.", sagt Marco Schäfer, Vorstand der Carl-von-Heß`schen-Stiftung. Ein bisschen Werbung um künftige Bewohner ist halt immer mit dabei. Und Heimleiterin Monika Müller meint, dass jeder der drei geöffneten Gärten etwas Besonders hat.
Davon konnten sich die Besucher gleich nebenan im Novizengarten überzeugen. Der uralte Garten des Klosters mit seinen exotischen Gewächsen wird vom Altstadtverein und vom Obst- und Gartenbauverein betreut und wurde jetzt von 18 Helfern liebevoll auf diesen Tag vorbereitet. Natürlich sei der Garten immer offen, "aber wir wollten ihn wieder einmal vorstellen, weil es so viel Neues gibt", meint Hans Petsch, Chef der Truppe. Wie schon zuvor im Seniorenzentrum sind im Novizengarten die vielen Besucher von außerhalb aufgefallen. Wollbach, Burkardroth, Würzburg und Fulda werden genannt. Und die Besucher sind begeistert von den Gärten in der Stadt. Etliche interessante Stationen gibt es im Garten. Die wohl kurioseste ist die Baumschule, in der die Besucher ihr Wissen über Pflanzen unter Beweis stellen können. Gleich daneben ein Kugel-Trompetenbaum, der etwas unförmig wirkt und deshalb als Gästebuch dient. So soll er vielleicht wieder ein bisschen mehr ausschlagen.
Derweil geht es im Garten des Juliusspitals ein wenig besinnlicher zu. Gemeindereferent Peter Schott gibt "Poetisches am Gartenzaun" zum besten, begleitet von Klängen der Veeharfe. "Der Garten ist immer offen", sagt Heimleiterin Bärbel Deest. Das gilt natürlich auch für die Seniorensportgeräte im Garten.
An einer anderen Ecke kümmert sich Bewohnerin Maria Henneberger liebevoll um die Pflanzen in ihren Hochbeeten. "In dieser Höhe kann ich schaffen", sagt sie. So hat sie eine schöne Abwechslung im Alltag.