In der Welt der Arbeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert. Dass man bei der Institution oder dem Unternehmen, wo man seine Ausbildung begonnen hat, nach Jahrzehnten des Diensts auch in den Ruhestand geht, mag früher so gewesen sein. Inzwischen kann sogar die Stadt Bad Kissingen ein Lied davon singen, dass vielleicht sogar mehrfache Stellenwechsel im Laufe eines Berufslebens nicht mehr ungewöhnlich sind. Die Stadtverwaltung nutzt so einen Wechsel auf der Führungsebene aktuell für Umstrukturierungen.

Nach dem Weggang von Justiziar Joachim Kohn nach Traunstein, der im Rathaus auch die Leitung der Abteilung II (Recht und Ordnung) inne hatte, gibt es deshalb nicht nur einen neuen Leiter der Abteilung II, sondern auch eine neue Bezeichnung dieses Teils der Verwaltung.

Seit Jahresanfang

Abteilungsleiter ist seit Jahresanfang David Rybak. Er hat der Stadt Bad Kissingen viele Jahre als Jugendarbeiter und Leiter des Referats Jugend, Familie und Soziales gedient. Zuletzt hatte er die Stabsstelle Verwaltungsmodernisierung inne. Diese Aufgabe wandert nach Angaben von Pressesprecher Thomas Hack mit Rybak in die Abteilung II.

In der Abteilung II werden künftig alle "bürgernahen Dienste quasi aus einer Hand" angesiedelt sein, teilt die Stadt mit Blick auf Bürgerbüro, Standesamt und Bestattungswesen sowie den Bereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung mit. Dabei werde auch das sogenannte digitale Rathaus künftig eine größere Rolle spielen.