Das muss jetzt schnell gehen: Der Raumbedarf der Sinnbergschule ist gestiegen. Wie Stadtkämmerer Gerhard Schneider dem Stadtrat berichtete, liegt das nicht nur an den an der Schule bereits in den vergangenen Jahren gewachsenen und im Blick auf die nahe Zukunft noch weiter steigenden Schülerzahlen.
Erhöht habe sich auch die Zahl der nicht deutschsprachigen Schüler. Insgesamt betrage der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in allen Klassen über 50 Prozent. Vor diesem Hintergrund reichen ab dem nächsten Schuljahr die vorhandenen Klassenzimmer nicht mehr aus, es sei aber sogleich Abhilfe nötig.


Hauptsitz erweitern

Wie Schneider erklärte, bietet der Hauptsitz der Schule 14 Klassenzimmer, in der Außenstelle am Geschwister-Scholl-Platz kommen zwei hinzu. In der Außenstelle gehe nicht mehr. Räume in der Nähe anzumieten, scheitere am mangelnden Angebot. Deshalb beschloss der Stadtrat jetzt auf Empfehlung der Verwaltung einstimmig, den Hauptsitz mit so genannten Modulen um zwei Klassenzimmer und eine Sanitäreinheit zu erweitern. Aufgestellt werden sollen diese Module im Bereich des bestehenden Parkplatzes auf dem Schulgelände. Die Module zu mieten, rentiert sich nach Angaben der Kämmerei nicht. Kauf sei deutlich günstiger. Die günstigsten Versionen liegen nach Feststellungen der Stadt im Preis unter 200 000 Euro. Die Module haben laut Verwaltung eine Lebenszeit von 25 bis 30 Jahren. Sie könnten bei Bedarf abgebaut und anderswo genutzt oder verkauft werden. Weil über die Zukunft der Hennebergschule mit ihren noch drei Standorten auch geredet werden muss, ist aus Sicht von Oberbürgermeister Kay Blankenburg ein Gesamtkonzept mit Blick auf die jeweiligen Größenverhältnisse für die Grundschulen nötig.