Lange war unklar, ob die besten deutschen Sportholzfäller wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr überhaupt Wettkämpfe austragen können. Doch nun steht es fest: Nach anderen Sportlern dürfen nun auch die Sportholzfäller nach ihrer Zwangspause wieder zu Axt und Säge greifen und in die Stihl-Timbersports-Saison 2020 starten.

Am Sonntag, 23. August, treffen sich die besten Sportholzfäller im Stützpunkt in Mellrichstadt, um mit dem Amarok Cup 2020 (einem Quali-Turnier zur Deutschen Meisterschaft) die Saison einzuläuten. Die Veranstaltung findet ohne externes Publikum vor Ort und unter Berücksichtigung eines besonderen Hygienekonzeptes statt. Hier treffen sich auch Deutschlands Rookies und Intermediates, um den besten Nachwuchsathleten zu ermitteln.

Froh über Wettkämpfe

Dass bei den Wettbewerben in diesem Jahr keine Fans dabei sein dürfen, ist zwar ein Wermutstropfen, nach Aussage von Robert Ebner aber nachvollziehbar und zu akzeptieren. "Wir sind sehr froh darüber, dass in diesem Jahr überhaupt noch einige Wettkämpfe stattfinden", so der 36-jährige Ottelmannshäuser, der seit einigen Jahren berufsbedingt in Gaggenau-Hörden lebt und dort als Forstwirtschaftsmeister und Sicherheitscoach tätig ist. In den letzten Wochen und Monate hätten die Saisonvorbereitungen wegen der vielen Unsicherheiten bei ihm nicht so sehr im Fokus gestanden wie in den letzten Jahren. Trotzdem habe er natürlich regelmäßig trainiert und sich auch durch seine Arbeit im Wald fitgehalten. "Ich fühle mich gut und will nach der Zwangspause wieder voll angreifen."