Der Freistaat Bayern wird im Jahr 2022 die Staatsstraße 2290 zwischen Waldberg und Sandberg erneuern. Diese Zusage hat Bürgermeisterin Sonja Reubelt vom Staatlichen Straßenbauamt bekommen. Mit den Rodungsarbeiten soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Ausbau soll voraussichtlich in zwei Bauabschnitten erfolgen. Dabei soll der zwischen Waldberg und Hoff-Hanse-Brünn vorgesehene Parallelweg als Flurbereinigungsweg asphaltiert werden.

Eine weitere Asphaltierung beziehungsweise der Bau eines parallel verlaufenden Radweges werde durch das Staatliche Bauamt im Zuge der Baumaßnahme nicht erfolgen. Für die Gemeinde Sandberg besteht allerdings die Möglichkeit, über das Förderprogramm des Bundes "Stadt und Land" einen Radweg zu realisieren.

"Eine einmalige Gelegenheit"

Bürgermeisterin Sonja Reubelt sieht in dem Förderprogramm eine einmalige Gelegenheit, um ein Radwegenetz in den Walddörfern auf die Beine zu stellen. Bisher gebe es außer dem Weg von Waldberg zum Campingplatz keinen die Staatsstraße begleitenden Radweg. Das Sonderprogramm "Stadt und Land" ziele darauf ab, die Alltagsmobilität im Fahrradverkehr zu verbessern und eine bessere Fahrradinfrastruktur anzubieten. Die Maßnahme könne mit bis zu 90 Prozent gefördert werden, müsse allerdings bis 2023 fertig gestellt werden.

Das sei zwar ein ambitionierter Termin, der in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Straßenbauamt aber durchaus realistisch sei, so Reubelt. Vor allem da durch das Staatliche Straßenbauamt bereits Grunderwerb getätigt wurde, Gespräche mit einem Planungsbüro und der Naturschutzbehörde stattfanden. Vorgesehen sei, dass der geplante Flurweg von Waldberg bis zum Hoff-Hanse-Brünn auch gleichzeitig als Radweg ausgewiesen wird. Von hier aus bis zur Kapelle am Ortseingang Sandberg werde direkt entlang der Staatsstraße der Radweg durch die Gemeinde Sandberg gebaut.

Der Ausbau der Straße werde laut Straßenbauamt in zwei Bauabschnitten erfolgen, da der Bereich der Kurve schon vor einigen Jahren ausgebaut wurde. Der erste Abschnitt werde von der Kapelle am Ortseingang Sandberg starten. Die Umleitung für den Pkw-Verkehr werde über Premich notwendig werden. Wann die Straße zwischen Sandberg und Schmalwasser ausgebaut wird, konnte die Bürgermeisterin nicht sagen. Auch hier sei ein begleitender Radweg wünschenswert. Allerdings sei der Radweg nach Schmalwasser bislang über den Söller vorgesehen. Dieses Thema werde zu gegebener Zeit angepackt.