Gute Nachrichten aus dem Kliegl-Kindergarten. Schritt für Schritt verabschiedet sich das Corona-Gespenst von dort. Seit Dienstag darf die überwiegende Zahl der Kinder die Einrichtung wieder besuchen. Wie Michaela Atzler von der katholischen Kirchenstiftung der Pfarreiengemeinschaft Jesus - Quelle des Lebens Bad Kissingen am Dienstag auf Anfrage bestätigte, hat das Gesundheitsamt am Montag die Rückkehr der meisten Kinder erlaubt. Ausgenommen seien nur jene rund 20 Kinder, für die nach dem Kontakt mit einer Corona-infizierten Erzieherin vierzehntägige Quarantäne angeordnet worden ist. Auch diese Frist läuft in einigen Tagen ab.

70 bis 75 Kinder kommen

Damit können aktuell nach Angaben von Michaela Atzler bereits 70 bis 75 der insgesamt 93 von der Einrichtung betreuten Kinder wieder in ihre Gruppen kommen. Die Lockerung gilt als Voraussetzung für einen notwendige Betrieb sinngemäß auch beim Personal. Auch da durften jene, bei denen die vierzehntägige Quarantänefrist abgelaufen ist, ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Damit geht der zunächst so aufsehenerregende Fall letztlich doch glücklich zu Ende. Das unterstrich am Dienstag auch Michaela Atzler: "Wir sind sehr froh, dass niemand krank geworden ist."

Wie berichtet, war die Einrichtung zunächst geschlossen worden, weil sich eine Erzieherin bei einer Hochzeit in Bad Königshofen mit dem Corona-Virus angesteckt hatte. Nachdem sie einige Tage nach dieser Hochzeit positiv getestet worden war, mussten 16 weitere Mitarbeiterinnen des Kliegl-Kindergartens und 20 Kinder, mit denen sie Kontakt gehabt hatte, zum Test und in Quarantäne. Es dauerte danach zwar einige Tage, bis auch das letzte Testergebnis vorlag. Letztlich kam aber glücklicherweise kein weiterer bestätigter Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus hinzu.

Siegfried Farkas