Auf 300 Metern will man die Saale mitsamt der Ufer-Umgebung von einem "mäßig ökologischen" in einen "sehr guten ökologischen Zustand" bringen, lautete im Sommer 2018 das Ziel, als das Wasserwirtschaftsamt mit den Erdarbeiten begann. Zuvor waren die Struktur des Gewässers, die Wasserqualität und die Lebensräume möglicher Flussbewohner näher untersucht worden. Die Fachleute interessierte es, welche Arten dort überhaupt vorkommen.

Ende November waren die Bauarbeiten abgeschlossen, sagt Abteilungsleiterin Birgit Imhof vom Wasserwirtschaftsamt auf Anfrage. Im Frühjahr wird auf den Uferflächen noch Saatgut verteilt, das man im Herbst, wegen der vorausgegangenen Trockenheit, nicht habe aufbringen wollen.

Sitzbänke aufstellen

Was die Eingrünung mit Stauden und Pflanzen angeht, sei die Kurgärtnerei vor allem für den Teilbereich des Saale-Altarms, der jetzt ummauert ist, zuständig. Zudem müssen demnächst noch ein paar Sitzbänke aufgestellt werden.

Als sich im vergangenen Herbst an und in der Saale Bagger und Baufahrzeuge zu schaffen machten, blieb so mancher Spaziergänger stehen und rätselte, was an dem Flussabschnitt gerade entstehen soll. Als sich dann allmählich andeutete, dass dort eine Art Wasser-Erlebnisfläche entsteht, hätten die Kurgäste durchweg positiv reagiert, sagt Imhof. "Der Ort ist eine Bereicherung für den Kurpark."