Die Aufstellung des städtischen Haushaltes ist jedes Jahr eines der komplexesten Themen, dem sich die Verwaltung widmen muss. Schließlich geht es ums Geld und damit die Gestaltungsmöglichkeiten der kommenden Monate und auch Jahre für die Stadt Bad Kissingen.

Heute Mittwoch, 19. Januar, ist es im Rossini-Saal wieder soweit. Der Ausschuss für Finanz- und Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Bad Kissingen berät den Etat für 2022 vor und lässt sich über den Stellenplan für das Rathaus informieren. Das letzte Wort wird in einer seiner kommenden Sitzungen der Stadtrat haben.

Mögliche Fortsetzung am Donnerstag

Offen ist im Finanzausschuss vorab der Diskussionsbedarf der Ausschussmitglieder zu den einzelnen Haushaltsposten. Zumal es im Herbst anders als in vielen Vorjahren coronabedingt keine Haushaltsklausur gegeben hatte, in dem das Zahlenwerk vorabgestimmt wurde. Thomas Hack, Pressesprecher im Rathaus, geht aber auf Nachfrage der Redaktion davon aus, dass der Informationsaustausch mit den Mandatsträgern ohne die Klausur kaum geringer gewesen sei.

Trotzdem beugt die Verwaltung einer überlangen Sitzung vor. Die Stadträte tagen zunächst am Mittwoch ab 14 Uhr im Rossini-Saal zunächst nichtöffentlich. Der öffentliche Teil der Beratungen soll unverbindlich gegen 15 Uhr beginnen, heißt es aus dem Rathaus. Sollten die Beratungen sich hinziehen, könnten sie am Abend unterbrochen und dann am Donnerstag um 14 Uhr an gleicher Stelle öffentlich fortgesetzt werden.

Wichtige Weichen für Ausgaben hatte der Bad Kissinger Stadtrat bereits in den Sitzungen im vergangenen Jahr gestellt. Rund soll es im übertragenen Sinn zumindest in einer Verkehrsangelegenheit gehen, wenn sich die Stadtratsmitglieder über den Anteil an der Finanzierung des Garitzer Kreisels unterhalten.

Ebenso ist wohl die Bereitstellung von Mitteln für die Sanierung des Kissinger Terrassenbades, für die Erweiterung der Sinnberg Grundschule, und zumindest eine Anschub-Finanzierung für den Neubau des Kliegl-Kindergartens im Gespräch. Wolfgang Dünnebier