Ausdrücklich würdigt Bürgermeister Armin Warmuth das Zusammenwirken aller Beteiligten nach dem Fund einer Handgranate am vergangenen Wochenende in der Saale bei Untereschenbach.

In dem Fluss hatte ein spielender Vater eine Handgranate aufgehoben und vor Schreck wieder weggeworfen. Weitläufig war der Bereich daraufhin bis zur Ortung und Sprengung der Granate durch ein Sprengkommando abgesperrt worden.

Weitere Altlasten?

Jetzt will Warmuth den Fundort nahe der Saalewiesen nach Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt und einer Fachfirma für Kampfmittelbeseitigung noch einmal genauer in den Fokus nehmen. Möglicherweise seien dort noch mehr Altlasten aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges zu vermuten, sagt er auf Nachfrage. Deswegen habe er mit Ortssprecher Albrecht Leurer Kontakt aufgenommen.

Auch könne man eine mögliche Gefährdung entlang der Saale im gesamten Stadtgebiet nicht ganz ausschließen. "Es gab damals manches, was auf dem schnellsten Weg entsorgt werden sollte", spielt Warmuth auch auf die ersten Wochen nach Kriegsende an. Welche Schritte nun sinnvoll sind, will er mit Experten erläutern. dübi