Vier Junghandwerkerinnen und Junghandwerker aus Unterfranken gehören in diesem Jahr zu den besten Nachwuchskräften des deutschen Handwerks. Als Bundessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks oder Preisträger im Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk" wurden sie bei einer Feierstunde vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin geehrt.


Fachwissen und Können

Sie haben Fachwissen und Können auf höchstem Niveau bewiesen und standen auf dem Siegertreppchen: Uhrmacher Martin Merget aus Karlstein am Main (1. Bundessieger), Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik Diana Reuter aus Hammelburg (2. Bundessiegerin), Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk - Schwerpunkt Konditorei - Angelina Knjazev aus Würzburg (3. Bundessiegerin) und Silberschmiedin Daphne Spiegel aus Sulzthal (Landkreis Bad Kissingen), ausgebildet an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau im Bereich der Handwerkskammer Wiesbaden (2. Bundessiegerin und 1. Preis "Die gute Form im Handwerk").
Daphne Spiegels Gesellenstück, eine aus 925er Silber geschmiedete 1,7 Kilogramm schwere Obstschale mit einem Durchmesser von 43 Zentimetern, hatte die Jury vor allem ob ihrer gestalterischen Fantasie und Ästhetik beeindruckt.
"Sie haben gezeigt, dass Profis etwas leisten und dass Können keine Grenzen kennt", sagte der ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer in seiner Laudatio. Biathlon-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kati Wilhelm schlug einen Bogen zum Sport: Nur mit Leidenschaft, Disziplin und Ehrgeiz könne man auf die Erfolgsspur gelangen.
Von den rund 3000 Gesellen, die sich an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben beteiligt hatten, konnten sich 735 Teilnehmer auf der Bun-desebene messen und 258 von ihnen einen Bundespreis ergattern. Beim Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk" gab es 41 Preisträger. Durch diesen Wettbewerb wird verdeutlicht, welch hohe Bedeutung Formgebung und Gestaltung in Handwerksberufen haben. is/geha