Die Wallfahrt beginnt am Montag, 6. Mai. Gegen 9 Uhr werden Koffer und Taschen im Feuerwehrhof auf Begleitfahrzeuge verladen. Um 9.30 Uhr Uhr findet in die St. Kilianskirche eine Andacht mit Segnung statt. Gegen 9.45 Uhr ziehen sie mit Musik der Wallfahrerkapelle aus der Kirche aus in Richtung Ortsausgang. Ministranten und Bürger werden die Pilger verabschieden.

Der erste Tag des Pilgerwegs führt über Poppenlauer, Thundorf, Stadtlauringen und Aidhausen nach Kerbfeld, wo die Mehrzahl der Wallfahrer übernachten wird. Am Dienstag steht den Wallfahrern der längste Streckenabschnitt mit mehr als 50 Kilometern bevor. Es geht über Hofheim und Goßmannsdorf die Haßberge hinauf. Lange vor dem Erreichen des Ziels kann man von der Höhe aus bei klarer Sicht die Basilika Vierzehnheiligen bereits in der Ferne erkennen.

Aber dann ist noch eine weite Strecke zu bewältigen. Der Weg führt über Burgpreppach und Kraisdorf quer über das Maintal und durch Staffelstein hinauf nach Vierzehnheiligen. Kurz vor 18 Uhr will man die Wallfahrtskirche, die eine päpstliche Basilika ist, erreichen. Unterwegs wird sehr oft gebetet, gesungen und meditiert. An den traditionellen Rastorten wird für Essen und Trinken gesorgt. Vorbeterin Margot Freidhof wird bei ihren Meditationen und Gebeten das diesjährige Motto "Der Glaube verbindet und trägt" von verschiedenen Seiten beleuchten.

Die Rückkehr der Wallfahrer erfolgt am Freitag, 10. Mai, kurz vor 20 Uhr. Am Feldkreuz auf dem Wurmerich werden sie von Ministranten abgeholt. Viele Ortsbürger werden die Pilger am Ortseingang begrüßen und sie auf ihrem Weg zur Nüdlinger Kirche begleiten.