Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr. Führungen, an denen jeder teilnehmen kann, starten um 14, 15 und 16 Uhr.
Besonderes Schmuckstück des Museums ist der mit vielerlei Krimskrams reich bestückte Kaufmannsladen aus dem Jahr 1900. Alles sieht so aus, als wenn gleich die Krämersfrau hereinkäme und den Besucher nach seinen Wünschen fragt. Anschaulich ist auch das Mädchenschlafzimmer: Das Bett unter dem Heiligenbild ist sauber bezogen, die beiden Puppenwagen stehen davor.

Von den über 6000 Ausstellungsstücken - das kleinste ist eine nur fünf Millimeter große Eulenskulptur, das größte Exponat ein von Pferden zu ziehender Feuerwehrlöschwagen - ist nur etwa die Hälfte katalogisiert und beschriftet, zusätzliche 3000 Exponate warten noch in Depots auf ihre Registrierung.

Was Johann Göbbel in den vergangenen Jahren ausstellungsreif aufbereitet hat, steht sorgsam nach Themen sortiert. "Vom Federkiel bis zum Computer" hat der Museumsleiter eine Sammlung genannt, die neben historischen und gar nicht mal so alten Schreibmaschinen tatsächlich auch einen Computer präsentiert - einen Commodere C64 aus den Achtzigern, der die heutigen Väter als Kinder begeisterte. Die Verantwortung für das Museum in der alten Schule trägt der 1954 gegründete, heute 200 Mitglieder starke Heimatverein.