Melanie Katzenberger, Chefin der Gemeindekämmerei, trug die Endfassung vor, die - bis auf eine Gegenstimme allgemeine Zustimmung fand und als Haushaltssatzung 2017 angenommen wurde.

Theodor Hein (Bürgerblock) begründete sein "Nein" zum Haushalt: Er zeigte sich enttäuscht, dass im Haushalt 2017 keine vorbildhaften Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz, beziehungsweise ein Nahwärmenetz, seitens der Gemeinde finanziert werden.

Zu den wichtigsten Investitionsmaßnahmen zählen heuer die Planungskosten für die Schlossbergschule mit 111 000 Euro sowie Maßnahmen für den Brandschutz mit 100 000 Euro. Wie zu erfahren war, betragen die gesamten Rücklagen noch immer 5,1 Millionen Euro. Die Hebesätze bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert: Grundsteuer A und B 310 Prozent, Gewerbesteuer 380 Prozent.

Begrüßt wurde das Resümee der Kämmerin: "Die Finanzen der Gemeinde sind geordnet. Die Gemeinde Nüdlingen ist weiterhin schuldenfrei."

Verwaltungshaushalt: Einnahmen und Ausgaben: 9.948.284 Euro - herausragende Summen der Einnahmeseite: gemeindlicher Anteil an der Einkommensteuer 1.875.750 Euro, Gewerbesteuer 800.000 Euro, Schlüsselzuweisungen 1.150.776 Euro. Ausgaben: hier erhöhten sich die Personalkosten der Gemeinde für 2017 auf 1.886.000 Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt 520.710 Euro. Die Kreisumlage beträgt heuer 1.567.304 Euro.

Vermögenshaushalt: 1.597.850 Euro. Die Zuführung aus dem Überschuss im Verwaltungshaushalt beträgt 520 710 Euro. Sie fällt damit wesentlich geringer aus als 2016.

Einnahmen gibt es aus Veräußerungen mit 150.000 Euro, Beiträge und ähnliche Entgelte mit 258.000 Euro und die Zuweisungen und Zuschüsse mit 535.964 Euro.